
München (kobinet) Am Freitag fand in München in einer kleinen Kapelle ein eucharistischer Gedenkgottesdienst für die am 28. Oktober verstorbene "Selbstbestimmt Leben Aktivistin" Rosi Probst statt.
Freundinnen und Freunde, Mitstreiterinnen aus dem Netzwerk behinderte Frauen und Mädchen Bayern, Menschen mit Behinderung aus verschiedenen Initiativen, Münchens Behindertenbeauftragter Oswald Utz und die ehemalige bayerische Ministerin für Soziales, Christa Stewens, nahmen die Gelegenheit wahr, in München, dem Wirkungskreis der Verstorbenen in aller Stille Abschied zu nehmen.
In der Predigt würdigte der katholische Geistliche den unermüdlichen Einsatz für die Rechte behinderter Menschen von Rosi Probst. "Sie war selbstbewusst und sie setzte sich besonders für die Rechte behinderter Frauen und Mädchen ein. Sie hatte noch so viel vor und wurde mitten aus dem Leben gerissen, aber sie hat bis zum Schluss selbstbestimmt gelebt," so der Pater.
Auch die Mitarbeiterin der Netzwerkfrauen Ute Strittmatter konnte während dieses Gottesdienstes einige Worte an die Trauergemeinde richten und schloss mit dem Versprechen: " Liebe Rosi, wir vermissen Dich und du fehlst uns. Ich verspreche dir, dass wir dein Erbe in deinem Sinne weiterführen werden." ave