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15.11.2008 - 18:17

Behörden sollen Belange behinderter Menschen berücksichtigen.

Von kobinet-Korrespondent Keyvan Dahesch

Bonn (kobinet) Die Behindertenbeauftragten von Sozialdemokraten und Grünen im Deutschen Bundestag haben die Behörden aufgefordert, bei ihrer Arbeit die Belange behinderter Menschen stärker zu berücksichtigen.

Da die Zahl der Menschen mit Behinderungen allein schon durch das Älterwerden ständig steige, dürften ihre Probleme nicht als eine zu vernachlässigende Größe behandelt werden, erklärten die Bundestagsabgeordneten Silvia Schmidt (SPD) und ihr Kollege Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) am Samstag in Bonn.

Die UN-Behindertenrechtskonvention schreibe die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in Schule, Arbeit, Beruf und Gesellschaft völkerrechtlich verbindlich vor. Deshalb müssten die Behörden von Bund, Ländern und Kommunen, alles tun, um diese Forderung so rasch wie möglich zu verwirklichen, forderten Schmidt und Kurth.

Am Donnerstag hatte der Bundestag das Ratifikationsgesetz der schon am 30. März 2007 von Deutschland unterzeichneten Konvention in erster Lesung behandelt. sch


 

 
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