
Berlin (kobinet) Der im Bau befindliche Berliner Großflughafen Schönefeld soll barrierefrei sein. Das geht aus einer Diskussion in der Berliner Villa Donnersmarck hervor, über die heute ein Bericht zum Hören, Lesen und Anschauen ins Netz gestellt wurde.
Die Planungsgemeinschaft arbeitet mit dem "Arbeitskreis Barrierefreiheit" des Landkreises Dahme-Spreewald eng zusammen. Architekt Markus Henze und Hans-Joachim Paap unterstreichen den Lernprozess, den sie als planende Architekten durchlaufen haben. So war beiden vorher nicht bewusst, dass z.B. in den geplanten Drehtüren im Eingangsbereich des Flughafens für Rollstuhlfahrer und für sehbehinderte Menschen Gefahren lauern können. Anregungen aus dem Publikum wurden von den anwesenden Architekten gerne entgegen genommen. sch
Mehr auf der Webseite der Fürst Donnersmarck-Stiftung
Gerd-Olaf Hesse schrieb am 24.11.2008, 19:12
Lesen Sie bitte dazu unsere Idee auf der Hompage
www.rollstuhlpannendienst.de
Ralf Düring schrieb am 17.11.2008, 20:42
Das ist ja eine gute Nachricht und ein kleiner Schritt auf einem langen Weg.
Obwohl, wenn man nach den Gesetzen geht, wäre dieser Bericht eigentlich nicht zu schreiben gewesen. Nach deutschen und europäischen Recht ist es selbstverständlich, dass bei Neu-und Umbauten barrierefrei gebaut werden muss. Das es leider noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, ist leider die andere Seite der Medaille.
(Nach der einen oder anderen feierlichen Einweihung ist ja aus einen anderen Fördertopf dann die barrierefreiheit -halbwegs- hergestellt wurden)
Warum nicht gleich so - das wird leider oft verschwiegen und Verantwortlich für diesen Mangel, war ja auch keiner..... oder wer ist je regresspflichtig belangt wurden. (Ich kenne keinen solchen Fall)
Wie gesagt: Es ist eine gute Nachricht.
Die bessere Nachricht wäre:
die vollständige Umsetzung der Vorschriften, Gesetze in allen Nationen dieser, unserer, Erde, so dass alle Mobilitätsbeeinträchtigen wirklich alle neuen Plätze, Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Theater usw. (ohne extra Wegweiser inklusive Umweg sowie Kraft-und Zeitaufwand) betreten, verlassen und auch vollständig nutzen können.
R. D. 25 km nordöstlich von WOLFSBURG