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26.11.2008 - 08:05

Interessenvertretung im ambulanten Pflege- und Assistenzbereich.

Berlin (kobinet) Eine Gründungskonferenz für eine bundesweite Interessenvertretung von Erwerbstätigen im ambulanten Pflege- und Assistenzbereich tritt am kommenden Wochenende in Berlin zusammen. Wie kobinet von Klaus Drechsel vom Betriebsrat bei ambulante dienste (ad) erfuhr, kommen Delegationen aus Frankfurt am Main, Hamburg, Bremen und anderen Städten nach Berlin. Sie vertreten mehrere tausend Beschäftigte, die in der persönlichen Assistenz von behinderten Menschen arbeiten.

Die Situation dieser wachsenden Branche sei gekennzeichnet durch jahrelanges Lohndumping sowie durch zahlreiche Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen, so die Veranstalter der Konferenz. Fehlende institutionalisierte Tarifkonfliktregelungen sowie Modelle wie das Persönliche Budget verschärften die Situation zusätzlich. Angesichts dessen sei beschlossen worden, mit dem Aufbau einer bundesweiten Interessenvertretung durchsetzungsfähiger zu werden. sch
 

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