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kobinet-nachrichten 26.11.2008 - 09:26
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Mozart und der Wal

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München (kobinet) "Mozart und der Wal" erzählt die Geschichte eines Liebespaares mit Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Die ARD zeigt diesen Spielfilm heute in seinem Nachtprogamm ab 00:35 Uhr. omp

Die ARD beschreibt das 2005 unter dem Originaltitel "Crazy in Love" (übersetzt: Verrückt verliebt) gedrehte Werk des norwegischen Regisseurs Petter Næss folgendermaßen:

Der schweigsame Taxifahrer Donald leidet am Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Trotz seiner phänomenalen Fähigkeit, Zahlen und Muster zu entschlüsseln, scheitert er im Alltag an den einfachsten praktischen Aufgaben. In seiner Freizeit leitet er ehrenamtlich eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit ähnlichen Problemen. Als die quirlige Isabelle zu ihnen stößt, wird Donalds peinlich genau geregeltes Leben auf den Kopf gestellt. Während er kaum ein Wort herausbekommt, redet Isabelle wie ein Wasserfall …

In seinem ersten US-Film erzählt der norwegische "Elling"-Regisseur Petter Næss eine auf wahren Begebenheiten beruhende, sensibel-überdrehte Liebesgeschichte eines Paares mit Asperger-Syndrom.

"Pearl Harbor"-Star Josh Hartnett und Radha Michell ("Silent Hill") haben sich ihre herausfordernden Rollen perfekt angeeignet: Dass Menschen mit Asperger-Syndrom Ironie nicht verstehen können und alles wörtlich nehmen, gerät in diesem leichtfüßigen Melodram zur unerschöpflichen Quelle der Komik. Das befreiende Lachen ermöglicht faszinierende Einblicke in das Innenleben von Menschen, die wegen ihrer eigentümlichen Störung häufig von der Welt isoliert sind. moh
 

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