Foto: René Schaar
Hamburg (kobinet)
„Sie wissen es. Und tun es nicht“, so bringt René Schaar, der entscheidend an der Organisation der Proteste für eine echte Reform des Behindertengleichstellungsgesetz und vor allem für die konsequente Verankerung einer Pflicht zur Barrierefreiheit privater Unternehmen mitgewirkt hat, seine Frustration zum Ausdruck. Denn seit der Anhörung des seiner Meinung nach miserablen und unakzeptablen Gesetzentwurfs der Bundesregierung am 22. Juni 2026 im Bundestag hat sich nichts vorwärts entwickelt. Auf Facebook schriebe Renè Schaar daher: „Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft? Der Bundeskanzler hat sich bewusst dagegen entschieden. Begründung: zu hohe Kosten für Unternehmen. Gleichzeitig wird gekürzt. Eingliederungshilfe. Sozialhilfe für die Pflege. Unterhaltsvorschuss. Jugendhilfe. Getroffen werden die, die ohnehin schon am Limit sind. Dabei liegt alles auf dem Tisch. Konzepte. Stellungnahmen. Kompromissvorschläge. Wir sind pragmatisch. Wir wollen Lösungen. Was fehlt, ist der politische Wille. Respekt zahlt keine Assistenz. Teilhabe ist kein Kostenfaktor. Teilhabe ist ein Menschenrecht. Über 166.000 Menschen fordern mit uns: Barrierefreiheit für alle. Auch in der Privatwirtschaft. Unterschreiben und teilen: innn.it/bgg„.
Link zum Facebook-Seite von René Schaar und zu einem Video von ihm




