
Köln (kobinet) Gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) betreibt das Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland seit Mitte des Jahres das Programm "Integration unternehmen!". Durch dieses Programm soll schwerbehinderten Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben erleichtert und Arbeitsplätze in Integrationsunternehmen, -abteilungen und -betrieben geschaffen werden. Im Rheinland sollen in drei Jahren 500 neue Arbeitsplätze entstehen. Dazu stellt das Land Nordrhein-Westfalen dem LVR-Integrationsamt zusätzlich fünf Millionen Euro aus Haushaltsmitteln zur Verfügung. Das LVR-Integrationsamt beteiligt sich mit derselben Summe durch Mittel aus der Ausgleichsabgabe.
Im Rahmen der Initiative wurden bisher 15 neue Integrationsprojekte bewilligt, davon drei Integrationsabteilungen und zwölf Integrationsunternehmen. Beispielhaft sind ein Restaurant in Euskirchen, ein Second-Hand-Kaufhaus in Düsseldorf und eine Schreinerei in Inden-Pier im Kreis Düren. Insgesamt wurden 106 Arbeitsplätze für Menschen mit einer Schwerbehinderung gefördert. Weitere 19 Arbeitsplätze für Menschen mit einer Schwerbehinderung förderte das LVR-Integrationsamt ausschließlich aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Im Jahr 2008 wurden im Rahmen der Landesinitiative insgesamt Investitionen in Höhe von rund 1.650.000 Euro genehmigt. Dies teilte der Landschaftsverband Rheinland mit. moh
Cordula Müller schrieb am 31.12.2008, 13:23
Es ist schön, daß es Unternehmen gibt, die Menschen mit Handicap einen Arbeitsplatz bieten, das ist keine Frage. Schöner wäre es, wenn es gar keine Besonderheit mehr wäre, einem Menschen mit Handicap einzustellen oder diesen auszubilden. Und es muss ja viel früher angefangen werden , Menschen mit Handicap in die Gesellschaft einzubinden. Was nützen Arbeitsplätze, wenn die Kinder in unserem Schulsystem schon nicht darauf vorbereitet werden, gemeinsam zu leben? Wenn es immer die Ausnahmen von der Rege bleiben, wenn gemeinsames Agieren stattfindet, wird unsere Gesellschaft immer auf solche Meldungen warten müssen, die dann heissen, wieder ist es einem Menschen gelungen, von Kindheit an inklusiv Teilhabe zu erleben. Wann wird es endlich heissen: Tür für ALLE offen.?Wir haben noch viel vor uns, das neue Jahr mit der Umsetzung der UN Knvention wartet auf uns und Eure Hilfe da draussen!
Ich wünsche ALLEN einen guten Start ins Jahr 2009!
Elterninitiative Bornheim Gemeinsamer Unterricht