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08.01.2009 - 00:01

Mainzer Kino hat Barrierefreiheit als Problem erkannt.

Mainz (kobinet) Die Kritik am mit Barrieren behafteten Mainzer Residenz & Prinzess-Kino des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz hat auch bei kobinet-LeserInnen eine Diskussion zu dem Thema ausgelöst. Mittlerweile hat der Theaterleiter Wolfgang Döllerer signalisiert, dass die mangelnde Barrierefreiheit als Problem erkannt sei und nach Lösungen gesucht werde.

In der Leserbriefrubrik der kobinet-nachrichten kamen Rückmeldungen aus Koblenz und Bad Kreuznach mit ähnlichen Problemen mit Kinos sowie ein Beitrag zur Sicherheit im Brandfall. Der Kinobetreiber des Residenz & Prinzess Kinos hat im Online-Magazin Main-Rheiner mittlerweile Bereitschaft zu Gesprächen und für die Suche nach Lösungen signalisiert. Theaterleiter Wolfgang Döllerer erklärte auf Anfrage im Main-Rheiner: "Wir können leider niemanden ins Kino lassen, der es in einer Notsituation nicht selbständig verlassen könnte. Da ist dem Mitarbeiter kein Vorwurf zu machen."
Die mangelnde Barrierefreiheit habe man aber "als Problem absolut auf dem Ticker", so Döllerer: "Wir arbeiten da an Lösungen. Denkbar wäre, unser Programm punktuell im Cinestar anzubieten, das ja barrierefrei ist." Bauliche Veränderungen seien "schwierig, aber nicht ausgeschlossen". Dabei sei man für eine Zusammenarbeit mit ZsL und der Behindertenbeauftragten der Stadt offen. moh
 

 
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