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24.02.2009 - 14:17

Hilferuf von Matthias Grombach wird unterstützt.

Bad Dürkheim (kobinet) Matthias Grombachs Hilferuf aus dem Altenheim wird weit über die Grenzen seines Bundeslandes Sachsen-Anhalt unterstützt (kobinet 23.2.09) und wurde bisher von 700 Menschen unterschrieben. Peter Stabenow aus Bad Dürkheim, Vorstandsmitglied von Mensch zuerst, wandte sich jetzt in einem Brief an verantwortliche Politiker in Magdeburg mit der Bitte, dem 32-Jährigen eine selbstbestimmte Wohnform zu ermöglichen.

Fassungslos sei er, nachdem er erfahren habe, "dass Herr Grombach wegen seiner Querschnittlähmung gegen seinen Willen in einem Altenheim in Dessau untergebracht sein muss". Dies widerspreche "der Menschenwürde, die unantastbar ist". Die in Deutschland ratifizierte Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen solle nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müsse "mit Leben gefüllt werden". sch
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Juergen Zeller schrieb am 26.02.2009, 20:32

Magdeburg ein schlechter Ort für Behinderte!



Liebe Kobinet-Leser

Was ich in Magdeburg erlebt habe in 2008, war das Menschenunwürdigste
was ich seit meinem Unfall 1983 erlebt habe.
Keiner, weder Behindertenbeauftragter des Landes
der Stadt, weder Ministerpräsident, noch sonstige wichtige Personen
hatten irgendein Interesse an meinem Fall.
Das Sozialamt und deren Leiter entschieden ungeachtet meiner
Lebenssituation. Hier wurde SGBXII weder angewandt noch in betracht gezogen.
Da wundert es mich nicht, die man mit Matthias G. umgeht.

Die Verantwortlichen in Magdeburg sollte sich ihrer eigene Erklärung aus dem Jahre 2003
noch mal durchlesen….Gruß Jürgen Zeller
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Magdeburger Erklärung zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen vom 22.02.2003
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung für das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen (EJMB) 2003 sind sich darin einig, dass die Politik der Beteiligung behinderter Menschen an allen Entscheidungen, die sie betreffen, weitergeführt werden muss. Der für das EJMB formulierte Slogan:
Nichts über uns ohne uns
muss auch künftig Leitlinie der Behindertenpolitik über dieses Jahr hinaus sein.
Die Behindertenpolitik soll in Zukunft unter die drei Leitforderungen

• Teilhabe verwirklichen
• Gleichstellung durchsetzen
• Selbstbestimmung ermöglichen
gestellt werden. Dafür sind die Ansprüche auf gesellschaftliche Teilhabe zu ergänzen und auszubauen. Dazu müssen

• das SGB IX weiter entwickelt,
• Gleichstellungsbestimmungen auf kommunaler und Landesebene verankert,
• zivilrechtliche Antidiskriminierungsvorschriften verabschiedet und
die Möglichkeiten

Matthias Grombach schrieb am 25.02.2009, 17:18

vielen herzlichen Dank...

... an alle die mich unterstützen! Es tut mir sehr gut zu sehen, dass ich nicht alleine dastehen. Und das, gibt mir sehr viel Kraft!!!

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