
Frankfurt am Main (kobinet) Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen sind bei den Berufstätigen in Hessen in den letzten acht Jahren um 18 Prozent gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen zur seelischen Gesundheit von Berufstätigen. Demnach haben die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen den höchsten Stand seit Beginn der Auswertungen erreicht.
Statistisch gesehen war jeder hessische Berufstätige im letzten Jahr 11,5 Tage krankgeschrieben, rund 1,21 Tage davon wegen einer psychischen Erkrankung. Im Vorjahr lagen die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen noch bei 1,18 Tagen, im Jahr 2000 waren es lediglich 1,02 Tage je Beschäftigtem. Ein Grund für die Entwicklung sieht die TK in den gestiegenen Anforderungen im Beruf: "Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr leisten. Zudem sind die Aufgaben vielfältiger und komplexer geworden", so Denise Jacoby, Sprecherin der TK in Hessen. moh