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07.04.2009 - 00:55

Keine neue Förderschule in Bornheim.

Bornheim (kobinet) Die Elterninitiative Bornheim Gemeinsamer Unterricht wehrt sich dagegen, dass in Bornheim vom Landschaftsverband Rheinland eine neue Förderschule errichtet wird. Im Zeitalter der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen dürfe es keine weiteren Förderschulen mehr geben, fordert Cordula Müller von der Elterninitiative.

"Bei uns in Bornheim (Rheinland) soll vom LVR eine neue Förderschule entstehen und das im Zeichen der UN-Konvention. Sowohl der Schuldezernent als auch der Bürgermeister der Stadt begrüßen dies. Wir möchten diese Schule unbedingt verhindern. Es darf keine Schüler, zumindest keine mit Förderbedarf in dieser Schule geben. Einzig vorstellbar wäre für uns die erste neue Inklusionsschule", schrieb Cordula Müller an die kobinet-nachrichten. moh

Link zu weiteren Informationen zur geplanten Förderschule
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Van Helsing schrieb am 09.04.2009, 19:15

Ich drücke die Daumen

Wie schon oben in der Überschrift angedeutet, ich drücke euch die Daumen,
dass in Bornheim und auch anderswo keine "Förderschulen (besserer Name für Sonderschulen,)
mehr geplant und gebaut werden.
Wie ihr schon vorgerechnet habt, kann man diese angedachte Schule mit einfachen Mittel für Nicht- und Behinderte Schüler planen und umbauen.
Wenn "nur" *etwas mehr Geld investiert würde, (wie die Abwrackprämie, Geld zur Bankenrettung,) *etwas mehr Pädagoden eingestellt würden,
und die Schulklassen *etwas verkleinert würden,
wäre diese Schulform eine Bereicherung für die Nichtbehinderten-Kids, der Gemeinde, etc.
Mit *etwas meine ich, den Politikerwille, Elternwille und auch Schülerwille.

Das Schüler, nur weil sie Behindert sind, im 21 Jahrhundert schon durch ihre Behinderung eigendlich schon genug bestraft sind,
ist diese zusätzliche Stigmatisierung eine Frechheit ohnegleichen.
Ich wünsche der Initiative viel Glück und Erfolg.
Ebenso wünsche ich mir, dass sich auch anderswohl die Eltern, Behinderte Schüler und Pädagogen gegen diese Schulform: "Förder = Sonder",
auflehnen.

Cordula Müller schrieb am 07.04.2009, 06:36

Inklusion

Wir wünschen uns , wenn es hier in Bornheim zum Bau eines Gebäudes kommen sollte, ein Zentrum, indem die kompetenten Fachleute sitzen, die dann in die Regelschulen ausschwärmen, um die Förderkinder dort in deren Heimatort zu fördern.Vielleicht lässt sich eine Übergangsform tatsächlich nicht mehr verhindern, man soll sich aber an die Konvention halten. Schüler dürfen nicht von weit entfernten Heimatorten hier nach Bornheim transportiert werden.Ein Regelschüler aus Bornheim würde sich auch nie eine weiterführende Schule in z.B. Euskirchen aussuchen. Das wäre völlig absurd.Sollen die Schulträger der Heimatorte der Förderkinder, die hier gefördert werden sollen, sich für den GEMEINSAMEN UNTERRICHT aussprechen, die Schulämter sollten ausdrücklich den GEMEINSAMEN UNTERRICHT als 1. Ort der Förderung für besondere Kinder aussprechen, gerade die Sprachförderschulen sind es, die am ehesten nicht mehr benötigt werden. Im NRW Schulgesetz wird der GU mit als Förderort genannt.Sollen sich Barbara Sommer und Ministerium an ihre Aussagen halten, daß mehr Förderkinder in den Regelschulen bleiben sollen. Hier in Bornheim kann damit begonnen werden, indem kein FÖRDERKIND aus umliegenden Kreisen hier gefördert wird.Die betroffenen Schüler, ca. 120 bis? liessen sich optimal in Regelschulen verteilen in Wohnortnähe. Man nehme eine Klasse mit 24 Schülern, in der 4-5 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind.Ein Klassenlehrer plus Sonderpädagoge und schon kann es OHNE viel Mehraufwand losgehen.
Kommt jetzt die Frage nach den Kosten, soll man mal fragen, was es kostet, die Schüler zu transportieren...... einschliesslich Mittagessen.Und die erforderlichen Sonderpädagogen sind ja entweder irgendwo schon vorhanden oder sie müssten sowieso eingestellt werden.Und Schulbegleiter dürften kein Problem sein, die auch noch ihren Teil zur Teilhabe der Schüler dazutun. Also, wo liegt das Problem?
Noch steht keine neue Schule! Und diese enormen Baupläne kann man umschreiben.

Wir arbeiten dran
Elterninitiative Bornheim Gemeinsamer Unterricht

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