
Stuttgart (kobinet) Die Deutsche Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) geht morgen in die 3. Runde. Am Wochenende treffen sich die neun Mannschaften im Kampf um den Meistertitel in Stuttgart beim aktuellen Tabellenführer.
Der MTV Stuttgart ist noch klarer Favorit, dennoch ist alles offen. Titelverteidiger SSG Blista Marburg ist den Schwaben dicht auf den Fersen. Auch die SG Berlin/Würzburg, PSV Köln und Guide-Dogs BSG Mainz rechnen sich noch Chancen auf einen der vorderen Plätze aus.
DBFL-Schirmherr Uwe Seeler hat sich mal die Augen verbinden lassen und diese Sportart ausprobiert. In einem Interview sagte er: "Also, ich wurde ja so präpariert, dass gar nichts schief gehen konnte: Ich stand genau vor dem Ball und konnte mir einprägen, wohin ich schießen musste. Ich bekam eine Vorstellung davon, wie hoch konzentriert man bei diesem Spiel sein muss, um den Ball zu treffen. Es ist faszinierend. Die Blindenfußballer haben meine Achtung: Manch Sehender kann nicht so gut mit dem Ball umgehen."
Uwe Seeler hofft, dass die deutschen Blindenfußballer auch international Anschluss an die Spitzenteams findet. "Es ist gut, dass der im Moment in der Liga führende MTV Stuttgart gleichzeitig vom Bundestrainer trainiert wird. Natürlich ist es dabei die Absicht gewesen, den sportlichen Wert der Blindenfußball-Bundesliga weiter zu steigern", so Seeler.
In Frankreich geht es dieses Jahr wieder um den Europäischen Meistertitel und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010. Die Nationalmannschaft unter der Leitung von Ulrich Pfisterer trainiert seit Jahresbeginn nahezu alle zwei Wochen, um international mitreden zu können. Ziel ist Platz 3. sch
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