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kobinet-nachrichten
19.05.2009 - 07:34
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Düsseldorf (kobinet) Die Aktion "Ist doch Ehrensache", an der sich auch der nordrhein-westfälische WDR beteiligt hat, war nach Ansicht der nordrhein-westfälischen Landesbehindertenbeauftragten, Angelika Gemkow, erstklassig, informativ und beeindruckend. Der WDR habe in zahlreichen Fernseh- und Rundfunkbeiträgen die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger in den unterschiedlichsten Ehrenämtern gezeigt.
"Diese Bürgerinnen und Bürger sind für mich die 'leisen' Leistungsträger unserer Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen. Sie helfen, unterstützen und haben Zeit für andere Menschen. Davon profitieren besonders die rund 1. Million Menschen in Nordrhein-Westfalen mit Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf sowie Kinder und Familien. Ich danke dem WDR, dass er die soziale Kraft und Energie der Menschen sowie die vielen unterschiedlichen Aspekte des ehrenamtlichen Engagements gezeigt und 'auf die Bühne' gestellt hat", erklärte Angelika Gemkow in einer Presseinformation. Der WDR hatte sich vom 9. bis 16. Mai an der ARD-Aktion "Ist doch Ehrensache" beteiligt, in der das Thema "Ehrenamt" in den Mittelpunkt gestellt wurde .
Angelika Gemkow: "Ich werbe dafür, dass in Nordrhein-Westfalen ein ehrenamtliches, soziales Netz von Familienpaten geschaffen wird, das gerade Familien mit Menschen mit Behinderung unterstützt und entlastet. Familienpaten, die wie Patenonkel oder Patentante Zeit mitbringen.
Ehrenamtliche Familienpaten könnten beispielsweise Gespräche führen, Einsamkeit und Überforderung verhindern, bei Arztbesuchen oder Einkäufen begleiten. Wichtig ist, dass auf der einen Seite für Familien mit Menschen mit Behinderung ein soziales Netz geschaffen wird, das sie auffängt und unterstützt. Auf der anderen Seite können die "Familienpaten" ihre Fähigkeiten für andere Menschen sinnvoll einsetzen. moh
Peter Hilpmann schrieb am 19.05.2009, 10:37
Sehr geehrter Leser und Leserin !
Der Fernsehfilm am Mittwoch im 1 lautete Genug ist nicht genug. Es handelte sich um das Ehrenamt im Zeichen der Weltwirtschaftskrise.
Es ging darum das die Verursacher die Krise (die Banker) mit Staatsgelder vollgepumpt wurden. Im Sozialbereich wurde kräftig Leistungen gekürzt und es gab eine Pflegenotstand.
Die Ehrenamtlichen sollten die Arbeiten von Pflegefachkräften übernehmen. Dieses führte zum Generalstreik aller Ehrenamtlichen Mitarbeiter weil Sie hoffnungslos überfordert wurden. Die Urheberin (die Zivilcourage) hat wurde wegen ihres wehrens angegriffen von der Firma die in Ihrer Heimatstadt vor der Insolvenz stand.
Der zuständige Politiker hatte der Ehrenamtlichen Helferin die Schuld zugeschoben. Für diesen war das selbstverständlich. Und hatte die Ehrenamtlichen auch nicht für ernst genommen in diesem Film.
Gestern meldete sich der Ifo Chef Hans Werner Sinn und will im Sozial Bereich sparen. Fazit aus dem Fernsehfilm kann sehr schnell Wirklichkeit werden.
Mit freundlichem Gruß
Peter
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