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kobinet-nachrichten 24.06.2009 - 10:53
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Grundstein für neue Förderschule gelegt

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Bad Oeynhausen (kobinet) Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Angelika Gemkow, hat heute bei der Grundsteinlegung für den Neubau der Förderschule Wittekindshof mit den Förderschwerpunkten geistige, körperliche und motorische Entwicklung in Bad Oeynhausen vor der Diskriminierung von Förderschulkindern gewarnt.

In der Diskussion um mehr gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf, die durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gerückt wurde, richtete sie die Bitte an alle Verantwortlichen: "Lassen wir den ideologischen Streit, wenn es um behinderte Kinder geht! Wir brauchen eine zielgerichtete Sachdiskussion, die vom Respekt vor der guten Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer an allen Schulformen geprägt sein muss. Unser gemeinsames Ziel ist der deutliche Ausbau des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht behinderten Kindern."

Der Einsatz für das gemeinsame Lernen darf nach Ansicht nicht gleichzeitig "zur Diskriminierung von Förderschulkindern, deren Eltern und den Förderschulmitarbeiterinnen und -mitarbeitern führen". Viele Förderschulen leisteten tagtäglich hervorragende Arbeit. In Nordrhein-Westfalen gibt es 31.000 Kinder mit einer Behinderung zwischen 6 und 18 Jahren. Rund 127.000 Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen haben sonderpädagogischen Förderbedarf. sch

 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Wasilios Katsioulis schrieb am 24.06.2009, 12:12

Diskriminierung

Wenn sich Regelschulen verweigern Behinderte Kinder nur aufgrund ihrer Behinderung aufzunehmen, werden diese Kinder generell wegen ihrer Behinderung diskriminiert. Das betrifft selbstverstaendlich auch viele Foerderschulkinder, die bei geeigneter Adaption eigentlich auf eine Regelschule gehen koennten.

Einzig die Eltern haben nach der UN Konvention das Recht zu entscheiden was besser fuer Ihre Kinder ist die Foerderschule oder die Regelschule. Wenn die Eltern sich fuer eine Foerderschule entscheiden ist dies ihr gutes Recht, dagegen wird niemand etwas sagen: es liegt also keine Diskriminierung dieser Elternentscheidung und der betroffenen Kinder vor.

Vielmehr entsteht die Diskriminierung der behinderten Kinder (Foerderschulkinder eingeschlossen s.o.) dadurch, dass nicht die Eltern sondern die Schulen heute noch entscheiden wen sie aufnehmen wollen oder nicht.

Cordula Müller schrieb am 24.06.2009, 12:07

NO GO

Die Kinder der Förderschulen werden nur darin benachteiligt, weil diese sben aussortiert werden. Jeder Cent in einen Neubau einer Förderschule würden wir gerne im GU sehen. Es macht keinen !!! Sinn über gute oder schlechte Leistungen der Lehrer Schulen zu diskutieren.
Deutschland hat sich nunmal zum INKLUSIVEB Bildungssystem verpflichtet, daher soll es bitte auch dahingehend handeln.

Im Übrigen wäre schon das Wahlrecht der Eltern ein erster Schritt, dann könnten wir sehen, wer den GU oder die Förderschule vorzieht.
Keine Zwangszuweisungen, das wäre echte NICHTDISKRIMINIERUNG.
Jede NEUE FÖRDERSCHULE sorgt für weiteres Aussortieren, das ist und bleibt TATSACHE.

Allein der Ruf nach GESAMTSCHULEN zeigt, daß NRW sich dem endlich stellen sollte.
NEUE Förderschulen, nein Danke. Es gibt genug, in die Eltern ihre Kinder schicken können, wenn sie es wünschen, jetzt muss endlich in den GU investiert werden!!Damit auch wir unsere Kinder in den GU schicken können, wenn wir es wünschen. Der Neubau Förderschule ist für uns ein ZEICHEN, daß wie auch in Bornheim die UN Konvention immer noch nicht ernst genug genommen wird.
Es geht nie darum, Förderschullehrer schlecht zu machen, aber ihre Arbeit wird nun eben im GU benötigt.

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