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kobinet-nachrichten 28.06.2009 - 07:57
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Missstände in Pflegeheimen hält Einzug in politisches Kabarett

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München (kobinet) Am Freitag präsentierte Georg Schramm im ausverkauften Münchner Circus Krone sein aktuelles Programm "Thomas Bernhard hätte geschossen". Der aus der ZDF-Sendung Neues aus der Anstalt bekannte Kabarettist, mit dem Spitznamen "Die Stalinorgel des deutschen Kabaretts", nimmt neben vielen anderen Ungerechtigkeiten in seinem Programm u. a. das Gesundheitssystem, aber auch die menschenunwürdigen Zustände in deutschen Pflegeheimen unter die Lupe.

Das Live Publikum des ZDF Kabaretts "Neues aus der Anstalt" durfte mehrmals in den vor Sendebeginn stattfindenden "Warm ups" einen engagierten Kabarettisten erleben, der die Missstände in deutschen Pflegeheimen aufs Korn nahm und auf das Buch des Münchner Sozialarbeiters Claus Fussek "Im Netz der Pflegemafia: wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden" als Pflichtlektüre empfahl.

"Bei seinem Auftritt am Freitag konnte einem bei der Beschreibung eines fiktiven Pflegeheimes das Lachen glatt im Halse stecken bleiben. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Zuschauer dies nicht als reines Märchen abtun und die Realitäten in den Heimen zur Kenntnis nehmen", kommentierte Andreas Vega vom Verbund behinderter ArbeitgeberInnen aus München das Programm. Er empfiehlt: "Wer die Möglichkeit hat, sollte sich einen Kabarettbesuch nicht entgehen lassen." ave

Link zur Aufzeichnung des Auftritts
 

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