
Berlin (kobinet) Berlins Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Die Linke) hat heute ihren Rücktritt aus Altersgründen für den 15. Oktober angekündigt.
"Ich wollte Spekulationen entgegentreten und Frau des Geschehens bleiben. Ich plane meinen Rückzug schon seit Anfang des Jahres", sagte Knake-Werner vor der Presse, nachdem gestern ihre Rücktrittsabsicht schon von den Medien gemeldet worden war.
Nachfolgerin der 66-Jährigen, deren Amtsführung bei Menschen mit Behinderungen nicht immer Beifall fand und mitunter heftig kritisiert wurde, soll die Chefin der Berliner Linksfraktion werden.
Er werde die 46-jährige Carola Bluhm als Sozialsenatorin vorschlagen, erklärte Linken-Landeschef Klaus Lederer am selben Tag der Presse. sch
van Helsing schrieb am 06.08.2009, 23:14
Es ist die verdammte Pflicht eines Politikers seine Arbeit gut zu machenPunkt
Dafür wurde er gewählt.
Die Dame bekommt für ein paar Jährchen Berufspolitik soviel Pension,
wovon ein Eckrentner mit 45 Jahren Arbeitsleben nur von träumen kann.
Noch ein Unterschied, im Gegensatz zu der Berliner Senatiorin, die sich ihre Pension vom Steuerzahler fürstlich belohnen lässt, hat der Eckrentner seine eigene Rente selbst bezahlt.
Auch der Arbeitgeberanteil wird natürlich vom Arbeitnehmer getragen.
Im Gegensatz zu den Politikerpfründen nach der Politik, ( als Beispiel die Herren Clemens, Kohl, Scharping, Wiesmann, oder Damen Pfeiffer, Simons, Fischer, Schmidt, etc.,) wird die Eckrente trotz höherer Beiträge der Beitragszahler durch "Reformen" immer weniger.
Wer kann sich an obige Namen noch erinnern?
Max Mütze schrieb am 13.07.2009, 22:17
Der aus Steuermitteln finanzierte süße Abschied von Berlins Sozialsenatorin Knake-Werner geht in Ordnung. Die Politikerin der Linken soll sich auf Urlaub und Ruhestand freuen. Aber wer in Berlin als Zugereister eine Behinderten-Arbeitsgemeinschaft der Linken voranbringen will, sollte ein wenig vorsichtiger mit Lobhudelei für die Amtsführung von Genossin Heidi sein.
D. Heiermann schrieb am 13.07.2009, 01:33
Lieber Herr Mütze,
Sie haben recht, es hörst sich sicherlich wirklich nach viel Geld an, aber wer bislang genau das Aufgabenfeld von Frau Werner Knake kennt, weiss auch, das sie einen hohen verantwortungsvollen Job erfüllt.
Da finde ich das Geld welches sie bezieht schon für angemessen.
Philleicht ernte ich keinen Lob, aber viele Menschen Meckern, ohne zu wissen weche schwere und verantwortungsvolle Aufgabe Politiker allgemein haben.
Klar ist auch das es schwarze Schafe unter den Politikern gibt.
Anstatt viele Menschen über die Arbeit mancher Politiker meckern, sollten sie selbst ( damit meine ich Sie nicht unbedingt ) tätig werden.
Ich jedenfalls kann nur sagen, das ich es bedauere, das Frau Knake Werner ihr Amt nieder legt.
Mit freundlichen Grüßen
Dennis Friedel Heiermann
P.S.: Heidi, Dir zum für die Zukunft alles Gute !!
Dein Genosse
Dennis Friedel Heiermann
Max Mütze schrieb am 12.07.2009, 22:58
Immerhin wird der Abschied der Senatorin versüßt, ist in der BZ zu lesen. Sie erhält ein Übergangsgeld: drei Monate volle Bezüge (10600 Euro), danach zwei Jahre lang 5300 Euro im Monat. Anschließend bekommt sie Pension: 3869 Euro als ehemalige Senatorin, weitere 1428 Euro als frühere Bundestagsabgeordnete. Zusammen also 5297 Euro.