
Bornheim (kobinet) Die Elterninitiative Gemeinsamer Unterricht Bornheim hält weiterhin an der neuen Förderschule in Bornheim fest und hat sich nun an die Monitoringstelle zur Überwachung der UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte gewandt. Das hat Cordula Müller von der Elterninitiative den kobinet-nachrichten mitgeteilt.
Der Landschaftsverband Rheinland hatte der Elterninitiative in einem Schreiben mitgeteilt, dass in Bornheim zum Schuljahresbeginn 2009/2010 zunächst eine Dependence der LVR-Heinrich-Welsch-Schule Köln mit dem Förderschwerpunkt Sprache mit ca. 50 Schülerinnen und Schülern ihren Betrieb aufnimmt. Darüber hinaus sei der Neubau einer Förderschule in Bornheim geplant.
"Das ewige Reden von zukunftsbringendem inklusiven Bildungsweg scheint keine wirklichen Taten folgen zu lassen. Wenn nicht sofort angefangen wird, werden wir nie ein inklusives Bildungssystem bekommen. Wir haben uns nun an die Monitoringstelle zur Überwachung der UN-Konvention gewandt und hoffen, dass endlich Taten folgen zur Inklusion. Übrigens schlugen wir dem LVR eine Fragebogenaktion vor, indem Eltern und Schüler sich äussern könnten über ihren Förderort Förderschule", schrieb Cordula Müller den kobinet-nachrichten. moh