Bochum (kobinet) Der Zauberwürfel, Hamburgs neuer Hörgeschädigtenservice, soll möglicherweise erst am 1. Januar 2010 eröffnet werden. Vermutlich wird im September aber schon mit den Umbauarbeiten begonnen. Darüber informierte Janpeter Jacobsen, der alleinige Inhaber der Betreiberfirma, in einem Exklusiv-Interview mit dem Deaf News Magazin in Bochum.
Der in der Hamburger Hörgeschädigtenszene allerdings umstrittene Zauberwürfel (kobinet 21.7.09) braucht mindestens 600 Nutznießer, die mit einer sogenannten VIP-Karte die geplanten Dienste in Anspruch nehmen wollen.
Janpeter Jacobsen will den Zauberwürfel künftig in eine GmbH umwandeln, in der neben ihm als Geschäftsführer Christian Peters für die Öffentlichkeitsarbeit und Pressestelle fungieren und seine Frau für den beruflichen Findungsbereich und den Aufbau der Dolmetscherzentrale zuständig sein sollen.
Wer sind die Investoren und haben diese schon schriftliche Zusagen gemacht, um das Projekt "Zauberwürfel" zu finanzieren, fragte das Bochumer Online-Magazin. "Die Investoren möchten nicht genannt werden. Die Investoren sind nicht daran interessiert sich finanziell zu binden, wenn sie nicht sehen, dass Gehörlose dieses Projekt haben wollen. Wenn den Investoren der gesamte Prozess zu lange dauert, werden sie sicherlich irgendwann abspringen und andere Projekte suchen. Der Zauberwürfel ist für die Investoren eine Möglichkeit ihr Geld gewinnbringend anzulegen und daraus mehr zu machen. Sie bekommen das Geld in 5 bis 10 Jahren mit Zinsen zurück", antwortete Jacobsen. Das Problem bisher sei, die Gehörlosen davon zu überzeugen, dass sie mit ihrer Unterschrift zur VIP-Karte kein Risiko eingehen. sch