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05.09.2009 - 07:09

Positive Reaktion aus dem Bundeswirtschaftsministerium.

Düsseldorf (kobinet) Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg hat der Landesbehindertenbeauftragten von Nordrhein-Westfalen zugesichert, dass sein Haus prüfen werde, wie das Thema "Barrierefreiheit" bei der Aus- und Weiterbildung von Architekten, Bauingenieuren, Handwerkern etc. besser berücksichtigt werden kann. Dies teilte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte, Angelika Gemkow, in ihrem neuesten Newsletter mit.

Angelika Gemkow hatte in einem Brief an den zuständigen Bundeswirtschaftsminister darauf hingewiesen, dass Techniker, Architekten und Handwerk beim Thema "Barrierefreiheit" problembewusst gemacht werden müssen. Nachschulungen bzw. konkrete, flächendeckende Weiterbildung sind erforderlich, weil vielfach umfangreiches Wissen und die Erfahrung bezüglich barrierefreien Bauens in der Praxis der Handwerker fehlen. moh
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Perry Walczok schrieb am 14.09.2009, 11:53

"Positive Reaktion aus dem Bundeswirtschaftsminist

Es liegt weniger an den Architekten,sondern viel mehr bei den Auftraggeber.Gerade junge Architekten haben das gewisse Know How und eine gewisse Portion Fantasie,wie Gebäude effektiv und kostengünstig barrierefrei geplant und gebaut werden können. Zumindest lernt man auch in der politischen Ebene umzudenken.
Aber dennoch sieht man mit wieviel Gedankenlosigkeit gemurkst wird.Letztendlich stellt man fest, dass es nicht soweit hätte kommen müssen. Wieviel Milliarden wurden schon wegen Investitionsruinen verblasen,nur weil einige Landespolitiker ihren Willen durchsetzen wollten. Dafür hätte das Geld z.B. für den Umbau an Schulen verwendet werden können,damit ein integrierte Lernen möglich ist. Sogar für den Lohn der Assistenten,welche für stark körperbehinderte Kinder benötigt werden, hätte es eine ganze Weile gereicht.
Aber auch die Pharma-Industrie sollte stärker kontrolliert werden.Die immensen Gesundheitskosten sind auch ihnen geschuldet.Jahr für Jahr werden neue Prepärate aus Profitgier ohne nennenswerten Nutzen für den Kunden auf dem Markt geworfen. Und einiger Politiker machen fleißig mit und bringen fragwürdige und vor allem diskriminierende Gesetze zum Vorschein. Dieser Lobbyismus-Politik muss endlich Einhalt geboten werden.Damit6 könnten Milliarden von Steuergeldern sinnvoll eingesetzt werden.

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