
Köln (kobinet) Zum Thema "10 Prozent Sehleistung - schon mal gesehen?" ist für den 2. November ab 18.00 Uhr vor dem Kölner Rathaus eine Flashmobaktion geplant. Mit Simulationsbrillen soll dabei vor der Ratssitzung vermittelt werden, was es heißt, mit einer Sehbehinderung zu leben.
Flashmobs stellen eine neue Aktionsform dar, die bei Wikipedia wie folgt beschrieben wird. "Der Begriff Flashmob (flash - Blitz; mob - von mobilis - beweglich) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen. Flashmobs werden über Online-Communitys, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert."
Mit einem solchen Flashmob soll in Köln auf die Situation sehbehinderter Menschen vor der Ratssitzung aufmerksam gemacht werden. Hierfür sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Simulationsbrillen beim Blinden- und Sehbehindertenverband besorgen. Eine zum selbst aufziehen und die andere für vorbei kommende Ratsfrauen und -herren zum testen. moh