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kobinet-nachrichten
03.11.2009 - 07:07
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

München (kobinet) Der zweite Münchner außerklinische Intensiv Kongresses (MAIK), der am 30. und 31. Oktober stattfand, war nach Ansicht von Maria Panzer ein voller Erfolg. In zwei parallel laufenden Foren und fünf Workshops diskutierten ca. 700 Ärzte, Wissenschaftler, Intensivpflegekräfte, Unternehmer, Sozialpädagogen, Therapeuten und VertreterInnen der Selbsthilfe über die Möglichkeiten und Chancen für ein selbst bestimmtes Leben mit technisch unterstützter Atmung.
Auch die begleitende Industrieausstellung zeigte nach Ansicht von Maria Panzer, die sich seit längerem in der Bundesinitiative Daheim statt Heim engagiert, wie groß der technische Fortschritt schon ist, damit Intensivpflege und Beatmung außerhalb von Intensivstationen und Heimen erfolgreich durchgeführt werden können. In ihrem Eingangsreferat warb die Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, für die Umsetzung der Ziele der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Neben den Schwerpunkten ambulante Intensivversorgung für Kinder und Jugendliche, Verbesserung der Lebensqualität, Vorstellung von erfolgreichen Projekten wie das "Kinderhaus Luftikus" und "Arche-Regenbogen" beeindruckten mit ihren Referaten die Betroffenen. Dinah Radtke vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Erlangen (ZsL) stellte das Persönliche Budget vor, C. Ermeier berichtete über ihr Leben außerhalb der Klinik, und Klaus Kreuzeder, weltberühmter Saxophonist nach Kinderlähmung im Rollstuhl und zeitweise technisch beatmet, diskutierte leidenschaftlich mit. Kongresspräsident Jörg Brambring kündigte zum Abschluss den MAIK 2010 an. moh
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