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12.11.2009 - 09:04

Expertenkonferenz an der Bauhaus-Universität Weimar.

Weimar (kobinet) An der Bauhaus-Universität Weimar beginnen heute Beratungen einer nationalen Expertenkonferenz über die Entwicklung von einfachen, verständlichen und international wettbewerbsfähigen Produkten. Es geht um das Design der Zukunft.

Industrieunternehmen, Dienstleister, Designer und Politiker haben das Problem erkannt und fordern ein Design für alle, ein universal design". Dabei ist es nicht so, dass auf diesem Feld bisher überhaupt nichts geschehen würde: Türen, die sich wie von Geisterhand öffnen, Busse, die sich dem einsteigenden Fahrgast entgegen neigen - praktisch für jedermann, für den Bücher beladenen Studenten ebenso wie für die 70-jährige Rentnerin, die junge Mutter mit Kinderwagen oder den Rollstuhlfahrer.

Eine stark alternde Gesellschaft braucht leicht bedienbare und verständliche Produkte und Dienstleistungen. An den beiden Konferenztagen kommen 75 namhafte Vertreter des universal design>/span> zusammen, um Strategien zu finden, wie Politik und Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden können.

"Deutschland hat eine lange Tradition in der Entwicklung demographiefester Produkte, Architekturen und Dienstleistungen", unterstreicht Wolfgang Sattler, Professor für Produkt-Design an der Bauhaus-Universität Weimar. Dabei bezieht er sich unter anderem auf die Bauhaus-Bewegung, die bereits vor 90 Jahren Universalität von Architektur und Design forderte. "Diese Potentiale in wirtschaftlich sinnvolle und ergebnisorientierte Strategien umzusetzen, ist uns aber bisher noch nicht ausreichend gelungen", so Sattler.

Am Samstag öffnet sich die Konferenz mit einer Veranstaltung für das Publikum. In Gesprächsrunden kann sich dann jeder in das Thema einbringen, der das möchte. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet das Programm dieses Tages auf der Internetseite der Bauhaus-Universität. hs/sch



 

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