
Berlin (kobinet) Das Museum für Kommunikation in Berlin zeigt die Ausstellung zur Sechs-Punkte-Blindenschrift aufgrund der großen Nachfrage noch für weitere vier Wochen.
In der Ausstellung "Sechs Richtige! Louis Braille und die Blindenschrift" haben die Besucherinnen und Besucher nun noch bis zum 10. Januar 2010 Gelegenheit, die Geschichte sowie das Prinzip der auf sechs Punkten basierenden Blindenschrift zu erleben und im wahrsten Sinne zu begreifen - vom Beginn der Blindenbildung über Brailles Erfindung sowie die technischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen Lernmitteln, Büchern und Alltagsobjekten.
Mit etwas Fingerspitzengefühl können die Besucherinnen und Besucher beispielsweise testen, welcher Finger der empfindlichste ist. Zahlreiche Exponate des Deutschen Blinden-Museums Berlin sowie aktuelle Objekte und Hilfsmittel führen vor Augen, wie blinde Menschen heute die Punktschrift im Alltag nutzen.
Der Franzose Louis Braille (1809-1852), selbst im Vorschulalter durch einen Unfall erblindet, hatte bereits im Alter von sechzehn Jahren den ebenso einfachen wie genialen Punktcode entwickelt, der sich bis heute auf der ganzen Welt als Blindenschrift durchgesetzt hat. sch