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01.12.2009 - 18:58

Michael Knuffmann trauert um Living.

Von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz

Hollenbach (kobinet) Michael Knuffmann teilte mir heute mit, dass sein Assistenzhund Living in der letzten Woche aufgrund einer schweren Erkrankung eingeschläfert werden musste. Kennengelernt habe ich das unzertrennliche Gespann im Herbst 1998 im Bonner Gustav-Heinemann-Haus anlässlich einer Assistenz-Tagung mit der damaligen Ministerin Andrea Fischer.

Seither sind mir die beiden immer wieder über den Weg "gelaufen". Stets war Living, den Michael als erster behinderter Mensch 1997 als Assistenzhund aus Frankreich abholen konnte, an seiner Seite. Auch durch die Kontaktfreudigkeit des Golden-Retrievers gewann das Duo im Laufe der Zeit viele Freunde. Michael, der durch eine spastische Lähmung auch Sprachstörungen hat, war durch seinen treuen Freund gezwungen, deutliche Kommandos zu geben, was wiederum seinen Sprachfähigkeiten zugute kam.

In den letzten Monaten konnte Living seinen Michael nicht mehr zu Tagungen begleiten, sein Ende hat sich angekündigt. Ich hoffe, dass Michael sich irgendwann wieder für einen Hund entscheiden kann. Dennoch wird Living vielen Menschen fehlen.
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Erik Kersting schrieb am 07.12.2009, 17:30

Trauer um Living

Ich wollte hier gerne Herrn Knuffmann mein herzliches Beileid aussprechen. Ich kenne Herrn Knuffmann und Living schon seit vielen Jahren und fand, es war ein super Gespann. Leider haben wir uns irgendwann aus den Augen verloren. Jedoch habe ich immer wieder im Netz oder auf der Uni in Köln von ihm gehört bzw. gelesen. Doch heute lese ich die traurige Nachricht. Man weiß, dass das Leben zusammen mit senem Hund irgendwann ein Ende hat, aber es trifft einen doch sehr hart, gerade, wenn es noch eine solche Hilfe ist, wie Living war.
In Trauer Erik Kersting

Edeltraud Ziegler geb.Bartz schrieb am 03.12.2009, 07:45

Trauer um Living

Das tut mir wirklich leid, Herr Knuffmann, dass Sie einen solchen wertvollen und treuen Wegbegleiter loslassen und verlieren mussten. Leider ist es so, dass Hunde eine begrenztere und kürzere Lebenszeit haben als Menschen. Deshalb muss man als passionierter Hundefreund recht oft diesen Trennungsschmerz hinter sich bringen. Ich wünsche Ihnen den Mut und die Kraft, sich wieder einen "Living" an Ihre Seite zu stellen, in dem dann Ihr verlorener Freund wieder weiter leben kann. Jeder Hund hat natürlich seine Eigenheit und seinen eigenen Charakter, den man wieder neu erforschen kann. Ich wünsche Ihnen trotz der Trauer um Living eine gute Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest. Viele Grüße Edeltraud Ziegler

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