
Duisburg (kobinet) Zum Internationalen Tag der Behinderten hat der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), Friedhelm Julius Beucher, heute die Forderung des Verbandes nach barrierefreien Sportstätten bekräftigt.
"Menschen, die mit Behinderungen leben, bietet der Sport großartige Möglichkeiten, sich zu bewegen, Kräfte zu gewinnen und Leistungen zu zeigen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS), der etwa 470.000 Mitglieder in 5.000 Vereinen vertritt, lädt alle Menschen mit Behinderung ein, am Breitensport teilzunehmen, der Menschen mit Handicaps in fast allen traditionellen Disziplinen und auch in Fun-Sportarten ermöglicht, sich sportlich zu betätigen", erklärte Beucher.
"Unsere Spitzensportler werden im März 2010 bei den Winter-Paralympics in Vancouver mit guten Aussichten auf Medaillen antreten und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ebenso viel Beachtung verdienen aber diejenigen, die ohne öffentliches Aufsehen im Behindertensport aktiv sind und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die dazu beitragen", betonte der Verbandspräsident.
Der DBS setzt sich dafür ein, "dass Sportstätten barrierefreie Zugänge haben, um Behinderten nicht nur unbeschränkte Möglichkeiten zum Sporttreiben, sondern auch zum Zuschauen anzubieten. Der Behindertensport hat ein Recht darauf, mit den Sportverbänden der Nichtbehinderten gleichrangig behandelt und wahrgenommen zu werden - auch von den Medien." sch