
Berlin (kobinet) Die Behindertenbeauftragte der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, erwartet vom neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen "leidenschaftliches Engagement für eine inklusive Gesellschaft". Hubert Hüppe wäre die richtige Wahl, um dieses Ziel zu erreichen, erklärte Schmidt heute in Berlin.
"Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit an die vergangene Legislatur anknüpfen und in der Sache endlich etwas erreicht werden kann. Aufgaben gibt es mehr als genug, es braucht jetzt viel leidenschaftliches Engagement und Kampfgeist, sie zu lösen. Beides wünsche ich Hubert Hüppe ausdrücklich", so die Bundestagsabgeordnete.
Diese Bundesregierung hat nach Ansicht von Schmidt ungeachtet der politischen Färbung die historische Chance, angesichts der rechtsgültigen Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und der gewachsenen Kompetenz der Behindertenselbsthilfe, alle politischen Felder am Maßstab von gleichberechtigter Teilhabe, Selbstbestimmung und Menschenwürde neu zu beurteilen. "Es ist daher auch ihre historische Verpflichtung, gemeinsam mit den Menschen mit Behinderung ein großes Stück in Richtung volle gesellschaftliche Teilhabe voran zu gehen", betonte die Behindertenbeauftragte der SPD. sch
Gerhard Lichtenauer "Daheim statt Heim" Österreich schrieb am 11.12.2009, 19:17
Ich wünsche den Behindertenbeauftragten aller Fraktionen eine gute sachpolitische Zusammenarbeit im Sinne rascher Umsetzung der Konventionsziele. Die Garantie von Behindertenrechten, unabhängig von Art und Schwere des Unterstützungsbedarfs ist Menschenrechtspolitik. Dieses Politikfeld darf nicht länger den Ökonomisten und Eugenikern und auch nicht den Begehrlichkeiten der Hilfebedarfs-Verwertung unterworfen sein.