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13.12.2009 - 11:57

Liechtenstein erhöht Pflegegeld um 80 %.

Vaduz (kobinet) Gute Nachrichten kommen aus Liechtenstein. Dort wird ab 1. Jänner 2010 das Pflegegeld sehr deutlich erhöht, damit pflegebedürftige Menschen "eine echte Alternative zur stationären Lösung haben".

Mit der Einführung des Betreuungs- und Pflegegeldes erfährt die häusliche Pflege ihre gebührende Anerkennung und ihre Finanzierung erhält eine neue gesetzliche Grundlage, so die Regierung in einer Pressemitteilung laut "Volksblatt - die Tageszeitung für Liechtenstein".

"Höchstens 100 Franken pro Tag erhält derzeit eine pflegebedürftige Person, die in der gewohnten häuslichen Umgebung betreut werden möchte", berichtet das Liechtensteiner Vaterland, ab Jänner 2010 wird dieser Betrag auf "bis zu 180 Franken" angehoben, ist dem Artikel zu entnehmen.

"Mit der Einführung des Pflegegelds haben Betroffene eine echte Wahlfreiheit zwischen den Betreuungsformen", sagte Gesundheitsministerin Renate Müssner, die sich damit auch eine Entlastung der staatlichen Betreuungseinrichtungen erwartet.

In Liechtenstein kann man damit ab 1. Jänner 2010 bis zu 5.400 Franken (ca. 3.500 Euro) pro Monat Pflegegeld erhalten. lad
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Gerhard Lichtenauer "Daheim statt Heim" Österreich schrieb am 13.12.2009, 18:21

Plötzliches Erwachen

Megacool, die liechtensteinische Sozialpolitik ist erwacht. Unsere folgt noch einer menschenrechtsmissachtenden Entrechtungs- und Verwertungslogik einer völlig verqueren Aussonderungsdenke.
Ein nachahmenswerter Schritt in die richtige Richtung. Warum sind die Sozialbehörden in Liechtenstein so viel kleverer als bei uns?

Seht euch bitte das Video an: www.volksblatt.li/?id=video&video=37668
Der Appell des Sprechers ist hinreißend: dringend die Anmeldung noch vor dem Jahresende einzureichen, damit im Jänner bereits die Zahlungen erfolgen können.

So etwas ist mir in Österreich noch nie untergekommen. Um alles, was nur zu Recht zustehen sollte muss jahrelang gekämpft werden, Ablehnungen und Schikanen der Behörden sind die Regel, letztlich wird man von den Behörden ganz konkret zum Betteln aufgefordert!

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