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kobinet-nachrichten
17.12.2009 - 00:05
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Berlin (kobinet) Hubert Hüppe steht als neuer Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen vor der Aufgabe, deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben selbstverständlich zu machen. Dazu will er sein neues Amt nutzen, erfuhr kobinet von dem christdemokratischen Sozialpolitiker aus Unna.
Der Vater eines behinderten Sohnes hat durch seine langjährige Arbeit im Deutschen Bundestag und in der Behindertenszene den Ruf eines verlässlichen Anwalts behinderter Menschen erworben. Nun will er sich vor allem darum bemühen, dass die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen nach einem gemeinsam mit den betroffenen Menschen entwickelten Aktionsplan umgesetzt wird. Es geht darum ihre Teilhabe in allen Lebensbereichen selbstverständlich zu machen - vom Kindergarten über die Schule bis zum Arbeitsleben.
Bei der anstehenden Reform der Eingliederungshilfe wird er sich dafür einsetzen, dass Teilhabe als Menschenrecht begriffen und das Fürsorgeprinzip ersetzt wird. Engagieren will sich Hüppe auch für die zügige Einführung eines inklusiven Schulsystems und den dafür verantwortlichen Bundesländern Unterstützung beim Umsetzungsprozess anbieten. sch
Guntram Hoffmann schrieb am 18.12.2009, 11:28
Die Ernennung von Hubert Hüppe ist wohl die bestmögliche Besetzung, die die derzeitige Bundesregierung für die Amt vornehmen konnte. Damit hatte nicht nur ich, sondern auch Freunde und Verein vor Ort nicht gerechnet und nicht nur meine Freude ist deshalb um so größer.
Ich halte es für einen Vorteil, daß er nicht der Bundestagsfraktion angehört und daher auch mal laut Querdenken kann, was bei der Koalition wohl öfter nötig sein wird, wie ich befürchte. Seine Berufung macht Hoffnung, daß es doch zu einer vernünftigen Behindertenpolitik im Rahmen der Prinzipien der Selbstbestimmung und Würde Behinderter kommt, die sich strikt an den Regeln der UN-Konvention, die er ja von Anfang an unterstützte, orientiert.
Besonders freut uns, daß wieder ein Mitbetroffener dieses wichtige Amt begleitet, denn als Vaters eines Behinderten kann man das ja wohl so nennen. Das ermöglicht doch eine authentische Herangehensweise an dieses Amt. Und wenn er dann auch noch wie bisher kritische Behindertenorganisationen gleichberechtigt einbezieht; dann kann etwas richtig Gutes draus werden. Ich denke, unsere Aufgabe als Behinderte ist es, ihm den Rücken zu stärken. Das möchte ich mit diesem herzlichen Glückwunsch tun und Ihnen, lieber Herr Hüppe, alles Gute und Gottes Segen wünschen - wohl auch im Namen vieler Mitstreiter vor Ort.
Dr. Martin Theben schrieb am 17.12.2009, 16:08
Sehr geehrter Herr Hüppe,
auch ich begrüße Ihre Ernennung zum Behindertenbeauftragten der Bundesregierung außerordentlich, da ich Sie immer als einen sachkundigen, engagierten Streiter für die Rechte von Menschen mit Behinderungen wahrgenommen habe. Die konstruktive Zusammenarbeit unserer Kanzlei mit Ihren beiden sozialdemokratischen Amtsvorgängern setzen wir sehr gerne, insbesondere in Hinblick auf die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, mit Ihnen fort. Für die Ausübung Ihres Amtes wünsche ich Ihnen alles gute, und wenn Sie erlauben auch Gottes Segen!
Dr. Martin Theben
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
petra groß schrieb am 17.12.2009, 12:47
"Selbstverständliche Teilhabe möglich machen"
Hallo Hubert,
du weiß ja das ich nicht mehr bei mensch zuerst Arbeite und Bittte deine Mithilfe weil ich was wichtiges auf Gebaut habe und nicht mehr weiter Machen darf mit dem Temar Frauenbaufstragte ich habe das alles hoch gearbeite warum Ich die Frauenbauftrsagteschulung nicht weiter machen darf und die mwisten kennen nur mich weil ich mich Stak mache für die Frauen ich frage mich mal warum auch das Weibernetz dagen nichsts macht ich bin sehr traurig das ich die Schulung nicht mehr machen darf bitte um Mithilfe weil für mich das auch sehr wichtig ist.
Ich finde das nicht so einfach damit um gehen darum schreibe ich das hier mal rein danke
Eure Petra Groß
Weibernetzmitglied,Behindernbeirat stadt Kasssel,Lebenhilfe Vorstand Beirat kassel
PS: Bitte um Mithilfe das ich das weiter machen kann danke das ist wichtig
Stefan Müller schrieb am 17.12.2009, 12:45
Sehr geehrter Herr Rensinghoff,
Verraten Sie uns Lesern auch, was die Gründe für Ihre auseinandersetzungen mit Herrn Bünker waren? Wenn es keine persönlichen Gründe waren, sondern Anliegen, die die Behindertenpolitik Hüppes insgesamt in Frage stellt,würde ich sie hier auch benennen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis meiner Anfrage.
Mit den besten Grüßen
Stefan Müller
Dr. Carsten Rensinghoff schrieb am 17.12.2009, 07:45
In der letzten Legislaturperiode waren meine Erfahrungen mit dem damaligen Bundestagsabgeordneten Hüppe nicht besonders gut. Besonders sein Mitarbeiter Bünker hat die Zusammenarbeit mit mir verweigert, nachdem ich an Hüppe selber mal Kritik geübt habe. Aus diesem Grund halte ich Hüppe nicht für einen so tollen Anwalt für Behinderte! Ein behinderter Sohn macht meines Erachtens noch keinen guten Anwalt für Behinderte.
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