
Duisburg (kobinet) Ein seit acht Tagen vermisster Heimbewohner in Duisburg wurde am Sonntag tot aufgefunden - erfroren neben seinem Rollstuhl. Hinweise auf ein Fremdverschulden seien nicht gefunden worden, sagte heute ein Polizeisprecher.
Der 48-Jährige war am zweiten Weihnachtstag zu einem Ausflug aufgebrochen und nicht in das Behindertenheim zurückgekehrt. Trotz einer eingeleiteten Suche wurde der Tote erst von Passanten in einem unwegsamen Gelände neben seinem schneebedeckten Rollstuhl entdeckt. sch
Gunther H. Schweickert schrieb am 05.01.2010, 14:23
So tragisch dieser (wie jeder andere) Todesfall ist: Das soll es geben - dass Menschen, ob behindert oder nicht, ohne Fremdverschulden zu Tode kommen. Welches Interesse sollte die ermittelnde Polizei (und nur die kann Aussagen dazu machen, ob Hinweise auf Fremdverschulden vorliegen) daran haben, dass Behinderte stillhalten?
Wenn Sie konkrete Hinweise haben, dass der Rollstuhlfahrer durch Einwirkung anderer zu Tode kam, dann sollte Sie sich schnellstens an die nächste Polizeidienststelle wenden. Ansonsten war Ihr Beitrag - bei allem Respekt - unnötig verbrauchter Speicherplatz.
Dandy Dietrich schrieb am 05.01.2010, 09:56
Kein Fremdverschulden-hört mir doch auf alles Erstunken und Erlogen. Nur damit behinderte Menschen still halten