
Berlin (kobinet) Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Montag offiziell die Arbeit in seinem neuen Dienstsitz in der Wegelystraße 8 in Berlin aufgenommen. Sämtliche Gremiensitzungen einschließlich der monatlichen Sitzung des Plenums finden von nun an in dem sechsstöckigen Bürogebäude im KPM-Quartier Charlottenburg nahe dem S-Bahnhof Tiergarten statt, teilte der G-BA mit.
Die neuen Räumlichkeiten bieten neben den Sitzungssälen Platz für die Büros von derzeit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle des G-BA. "Nachdem die Trägerorganisationen des G-BA bereits ganz überwiegend ihren Sitz in Berlin haben ist nun auch der G-BA räumlich in der Bundeshauptstadt angekommen", sagte Dr. Rainer Hess, unparteiischer Vorsitzender des G-BA. "Als oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung setzen wir auch künftig auf den intensiven Austausch und auf eine konstruktive Zusammenarbeit der kurzen Wege mit unseren Trägern, mit der Politik und den Patientenvertretern."
Im KPM-Quartier sind bereits seit einigen Jahren die Spitzenorganisationen der Ärzte (Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK)) und der Krankenhäuser (Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)) angesiedelt. Der G-BA war im Zuge der Gesundheitsreform 2003 durch § 91 des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) zum 1. Januar 2004 als rechtsfähige Institution in der GKV verankert worden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden. Darüber hinaus beschließt der G-BA Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens. Zunächst hatte der G-BA in Siegburg bei Bonn seine Arbeit aufgenommen. Bereits mit der Konstituierung im Jahr 2004 war von den Trägern des G-BA beschlossen und in der Geschäftsordnung verankert worden, den Verwaltungssitz zum 1. Januar 2009 aus dem Rheinland nach Berlin zu verlegen. moh
Michael Walther schrieb am 12.01.2010, 20:41
Alles gut und schön und hochinteressant, ehrlich. Wer wollte nicht schon immer mal wissen, wo die Binden der Verbandsspitzen tagen und warum. Oh sorry, es muss natürlich heißen, die Verbände der Bundesspitzen. Sorry, die Spitzen der Verbandsbunden. Na sie wissen schon. Das was alle brauchen und worin wir unsere Steuergelder so prächtig investiert finden können.
ABER: In Leichter Sprache wurde dieser Artikel gewiss nicht geschrieben. Oder wenn es Leichte Sprache ist, dann können wir die schwierige Sprache abschaffen. Wir brauchen Sie nicht mehr, wir können unsere Satzmonster jetzt endlich auch in Leichter Sprache bilden, harru. Äh, hurra.
petra gross schrieb am 08.01.2010, 06:47
hallo zusammen
die Leichte Sprache muß bald zur flicht werden
grüße petra groß
Andreas Vega schrieb am 07.01.2010, 17:11
Bitte noch mehr Abkürzungen!