
Bonn (kobinet) Von 2002 bis 2009 fand auf 1000fragen.de die bis dahin größte Bürgerdebatte zu Themen der Bioethik im deutschsprachigen Raum statt. Mit dem Ziel, einen breiten Meinungsbildungsprozess anzustoßen und die Auswirkungen biopolitischer Entscheidungen auf Menschen mit und ohne Behinderung aufzuzeigen, ist das 1000Fragen-Projekt der Aktion Mensch 2002 angetreten. Ende 2009 wurde die Debatte eingestellt, die Plattform bleibt aber zur Dokumentation verfügbar.
Mehr als 11.000 Fragen und über 100.000 Kommentare von Bürgerinnen und Bürgern zum Projektende 2009 zeigen nach Ansicht der Aktion Mensch, dass auch vermeintlich schwierige Themen breit diskutiert werden, wenn ein Forum dafür geschaffen wird. "Bei dem größten zivilgesellschaftliche Diskursprojekt zu Themen der Bioethik ging es nicht darum, das eine Ergebnis zu finden. Eine pluralistische Debatte innerhalb einer offenen Gesellschaft lebt von ihrer Vielfalt. Eine Vielfalt, durch die sich gerade eine lebendige Zivilgesellschaft auszeichnet. Wir dokumentieren daher auf 1000fragen.de weiterhin die ungeschminkten und ungefilterten Äußerungen zu bioethischen Problemstellungen, die auf dieser Plattform gemacht wurden", heißt es auf der Internetseite des 1000Fragen Projektes. "Teilhabe, Inklusion und Zivilgesellschaft bleiben wichtige Themen der Aktion Mensch. Daher bieten wir auf diegesellschafter.de Möglichkeiten, auf verschiedenen Wegen Antworten auf die Frage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" zu finden." moh
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