
Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass das so genannte Nutzen-für-alle-Konzept umgesetzt werden kann. Das betont sie in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, in der es um ein Konzept geht, das Barrierefreiheit auf allen Ebenen anstrebt und damit vor allem älteren Menschen und Menschen mit Behinderung zugute kommt. Das berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.
"Bauten, Gebrauchsgegenstände, Informations- und Kommunikationssysteme sowie Dienstleistungs- und Verkehrsangebote sollen möglichst für alle Menschen leicht erreichbar, zugänglich und nutzbar sein", heißt es in der Vorbemerkung der Fragesteller. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung enthalte Vorhaben, die dies in den relevanten Bereichen wie Bildung, Ausbildung und Beruf, Verkehr und Tourismus, Medien und Kommunikationstechnik bis hin zum Städtebau berücksichtigten, heißt es nach Informationen von Heute im Bundestag in der Antwort. Es sei zu erwarten, dass die Bedeutung des "Designs für Alle", wie das Konzept ebenfalls genannt wird, angesichts eines steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung und einer verlängerten Lebensarbeitszeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens deutlich zunehmen werde.
Die Bundesregierung werde dem Bericht zufolge in einem Aktionsplan alle Maßnahmen bündeln, die zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen nötig seien. moh