
Berlin (kobinet) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, unterstützt den Tag der Kinderhospizarbeit, der morgen auf Initiative des Deutschen Kinderhospizvereins begangen wird. "Dieser Tag ist mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, die Inhalte der Kinderhospizarbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, die Kinderhospizarbeit in Deutschland immer mehr zu festigen und das Thema Tod und Sterben zu enttabuisieren", heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung des Beauftragten.
In den letzten Jahren wurden die Rahmenbedingungen für Kinderhospize verbessert. So haben seit 1. August 2009 auch Kinder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben, einen gesetzlichen Anspruch auf die "spezialisierte ambulante Palliativversorgung".
"Mir ist es wichtig, dass die zur Zeit laufenden Verhandlungen für eine Rahmenvereinbarung mit dem GKV Spitzenverband nun zügig zu Ende gebracht werden, damit alle Menschen die Möglichkeit haben, in ihrer vertrauten Umgebung palliativmedizinisch betreut zu werden", so Hubert Hüppe. Er werde dem Aufruf des Kinderhospizvereins folgen, grüne "Bänder der Hoffnung" an Autos, Bäumen oder in Fenstern als Zeichen der Solidarität mit den schwerkranken und sterbenden Kindern und ihren Familien zu befestigen: "Ich werde am 10. Februar als Zeichen meiner Verbundenheit das grüne Band der Hoffnung an meinem Pkw haben." sch