
Dessau (kobinet) Am heutigen Sonntag wird Matthias Grombach aus dem Altenpflegeheim ausziehen, in das er im Jahre 2006 vorübergehend eingezogen ist. Damals war er aus familiären Gründen gezwungen, schnell eine Lösung seiner pflegerischen Versorgungprobleme zu finden. Verblüfft musste er danach feststellen, dass Verwaltung und Politik sein Bestreben, wieder in Freiheit außerhalb von Anstalten zu leben, mit aller Macht torpedierten. Dabei halfen - zunächst - nicht mal Interventionen einzelner Bundes- und Landestagsabgeordneter, auch Reaktionen der Öffentlichkeit wurde ignoriert. Selbst die eigene Landesgesetzgebung blieb unberücksichtigt.
Im August 2009 wurde doch noch ein Vergleich geschlossen, nach dem er seine Assistenz durch ambulante Dienste sicherstellen soll. In der Folgezeit hat er intensiv nach einem Dienst gesucht und dennoch keinen gefunden, der diesen intensiven Assistenzbedarf abdecken kann. Die Sozialagentur Halle beharrt jedoch weiterhin auf einem ambulanten Dienst. Auf der Suche soll nun der örtliche Sozialhilfeträger mit Unterstützung der Pflegekassen helfen.
Grombach lässt sich durch diese Bemühungen jedoch nicht bremsen. Er zieht heute in sein neues Domizil und wird seine Assistenz zunächst durch selbsteingestellte Kräfte sicherstellen. Dies hat er sowohl dem örtlichen Sozialhilfeträger als auch der Sozialagentur Halle mitgeteilt. Da er der Suche nach einem ambulanten Dienst keine Chancen einräumt, geht er davon aus, dass er das Arbeitgebermodell nach zwei Wochen mit Hilfe des beantragten Budgets weiter betreiben kann. gba
Uwe Stegemann schrieb am 17.02.2010, 21:54
Du kannst doch nicht einfach aus Deinem wunderschönen Heim ausziehen !
Dort, wo du liebevoll in Minuten-Einheiten umsorgt wurdest.
Dein Kopfkissen wurde regelmässig ungefragt ausgeschüttelt.
Du wurdest jeden Morgen zu nachtschlafender Zeit geweckt, mit denn Worten
„ Aufwachen! In zehn Minuten bin ich zurück, dann wird gewaschen.“
Wie versprochen geht das Waschen dann zack zack; ach ist das herrlich.
Das Frühstück wird einem liebevoll – wie bei Gänsen – zugeführt.
Danach wird man stundenlang in Ruhe gelassen; ist die Einsamkeit schön.
Auch das Mittagessen kommt pünktlich wie immer; verlass ist verlass.
Nachmittags sitzt Du dann mit 40 Jahre älteren Menschen mit einer Riesenportion Lebenserfahrung zusammen und lässt Dir Erlebnisse aus dem Krieg erzählen.
Bildung hat ja noch niemanden geschadet!
Pünktlich um 18 Uhr kommt das Abendessen. Gut, das Du nicht mehr überlegen musst, was Du Essen möchtest. Denn, dass haben Fachleute schon für Dich entschieden.
Nach so einem erlebnissreichen und anstrengenden Tag bist Du froh um 20 Uhr mit Nachdruck und Tempo in Dein schon lange vermisstes Bett zurück zu kehren.
Was will man mehr ?
Ein Selbstbestimmtes Leben, wie Du es jetzt nach so vielen Jahren Kampf beginnst.
Auch wenn es pathetisch klingen mag : Ein neues Leben beginnt !
Ich wünsche Dir von ganzen Herzen alles Gute in Deiner ersten neuen Wohnung mit Deinen neuen Assistenten. Genieße das Leben und hole alles das nach, was Du in den letzten Jahren versäumt hast. Es wird zwar noch einige Höhen und Tiefen geben, aber das gehört dazu. Du kannst dich aber auf deine Freunde und Dein gut funktionierendes Netzwerk verlassen. Egal welches Problem, wir lösen es gemeinsam.
Uwe Stegemann
(1.Vorsitzender)
Das StützRat e.V.
Erika Naumer-Klein schrieb am 17.02.2010, 17:52
Matthias Grombach Beispiel zeigt, dass sich Ausdauer lohnt. Dennoch ist es traurig dass ein Mensch mit Behinderung jahrelang darum kämpfen muss in seinen eigenen vier Wänden wohnen zu dürfen.
Ich drücke Matthias Grombach die Daumen, dass er selbständig leben kann und die Behörden dies zukünftig unterstützen und nicht blockieren.
Erika Naumer-Klein
Angelika Hauschildt schrieb am 17.02.2010, 11:11
Wir freuen uns, dass Sie nach so langer Zeit Ihr Ziel erreicht haben, ein selbst bestimmtes Leben führen zu können. Weiterhin viel Kraft.
Frau Margitta Wolf aus Zerbst ist auch in der Situation und wir kämpfen gemeinsam seit Anfang 2008 um ein selbst bestimmtes Leben für sie.
Das lässt uns hoffen!!!
Alles Gute!
rebecca klein schrieb am 16.02.2010, 19:13
tut weh zu hören dass sie ungerechterweise ins heim gelangt sind
mag ihnen meine anteilnahme mitteilen
auch ich war im heim viele kindheitsjahre lang
meine mutter holte mich heraus und besorgte mir asistentinnen
auch ich habe arbeitgebermodell
bin zufiedener als jemals zuvor damit
adeesgrüßtsieeinemitfühlendeleidensgenossin
Anja Warneke schrieb am 16.02.2010, 17:38
Sehr geehrter Herr Crombach,
ich drücke Ihnen beide Daumen und hoffe, daß Sie nicht wieder im Altenheim oder in sonst einer anderen Einrichtung leben müssen.
Anja Warneke
Ralf Gersthagen schrieb am 16.02.2010, 13:51
guten tag matthias grombach,
auch ich reihe mich gerne in die reihe der gratulanten ein und wünsche viel spaß, freude und erfolg im neuen lebensabschnitt! besonders drücke ich die daumen, mitarbeiter zu finden, die bereit sind trotz der wohl immernoch ungeklärten finanzierung durchzuhalten!
spätestens wenn alle ignoranten sachbearbeiter täglich im gleichen büro am gleichen schreibtisch vom gleichen geschirr das gleich essen und trinken müßten, mit dem gleichen auto zum gleichen haus mit gleichem balkon mit gleichen blumen und gleichem hund fahren müßten, würden sie erkennen, wie groß die sehnsucht nach individualität ist.- übertriebenes beispiel? - natürlich! - im gegensatz zur realen übertriebenen borniert mancher kostenträger aber halt nur ein beispiel.
selbst seit september durch einstweilige anordnung zum arbeitgeber geworden genieße ich die freiheit dinge dann zu tun die ich möchte, wann ich möchte. das schmeckt sooooo süß und ich blicke gespannt in die zukunft, was es noch alles zu entdecken gibt... auch wenn das hauptverfahren noch aussteht.
ich kenne aber auch betroffene, für die ein leben "in der freien wildbahn" unvorstellbar ist; die sich in einer einrichtung zufrieden, glücklich und sicher fühlen. - auch das ist individualität! - somit darf unsere kraft nicht gegen einrichtungen an sich gerichtet sein, sondern gegen jene, die individualität auf die freiheit des fernsehprogramms reduzieren wollen.
nochmals gratulation und viel erfolg!
lg
ralf gersthagen
Venkatesh Raju schrieb am 16.02.2010, 11:37
Nach meiner Scheidung musste ich auf Aufforderung des gegnerischen Rechtsanwalts sehr schnell von unserem eigenen gemeinsamen Einfamilienhaus ausziehen. Damals wurde mir vom Chefarzt der gut gemeinte Ratschlag erteilt, dass ich als Behinderter, ins Heim einziehen soll. Dieses würde mein Leben erheblich erleichtern. Das Seniorenheim wurde so gut dargelegt und ich war sogar begeistert von dieser Idee.
Als ich damals mit Frau Bartz darüber sprach überzeugte sie mich von diesem unsinnigen, Vorhaben abzurücken. Später erfuhr ich auch von meinen Arbeitskollegen, diese Idee war so absurd und kein normal denkender Mensch je freiwillig ins Heim ziehen würde. Heute bin ich Frau Bartz sehr dankbar für diesen guten Rat. Heute genieße ich mein Leben in der Freiheit.
Bitte bloß nicht! Setzt alles daran, nicht ins Heim zu ziehen.
Venkatesh Raju
Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Patrick kaiser schrieb am 15.02.2010, 22:42
hallo matthias
habe soeben über dich gelesen
was es so alles auf unserer welt gibt
kämfe seit 4 jahren für meinen pflege sohn der jetzt 19 ist
der bei mir im haus jetzt eine eigene wohnung hat und von mir betreut wird
seit er 18 ist beommt er jetzt sozialhilfe und ich das pflege geld für seine pflege
alle andeen finanzielen mittel bekammen wir bis zum 18 lebens jahr gar nicht
ein richter und ein chef vom sozial sagten zu mir geben sie in doch endlich ins heim
dann haben sich ihre finanzielen schwierigkeiten gelöst werde ich aber nicht tun
aber von seinem pflege geld meine finanzielen sachen zu stämmen nicht einfach
so falle auch ich unter alg 2 was ich nicht toll finde
würde gerne noch einen behinderten menschen bei mir im haus betreuen
wer weiß vieleicht liest das ja jemand bei interesse kann mann sich gerne melden
privater pflegeplatz in behindertgerechten wohnung mit familien anschluß
habe 4 kinder rollibus auch voranden padikaiser@yahoo.de
und jetzt wünsche ich dir sehr sehr viel kraft
gruß patrick
da ich durch seine pflege nicht arbeiten kann
Eveline Gottschalk schrieb am 15.02.2010, 16:19
Hallo Matthias,
viel Glück in Deinen eigenen vier Wänden und Dein selbstbestimmtes Leben. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Ausdauer, denn der Kampf ist wahrscheinlich noch nicht ganz gewonnen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das die Behörden mit allen Mitteln versuchen, unsere Arbeitgebermodelle zu erschweren bzw. zu verhindern. Also werden wir weiterkämpfen und nicht aufgeben bis endlich die UN Konvention von den Behörden umgesetzt wird. Viele Grüße von Eveline
Silvia Schmidt schrieb am 15.02.2010, 14:28
Lieber Herr Grombach,
Sie haben die Schwierigkeiten um Umgang mit Assistenz und Budget über die wir in Berlin nur reden, lange Zeit ertragen müssen. Es freut mich sehr, dass es Ihnen nun gelungen ist, Fakten zu schaffen, die erst einmal die Heimunterbringung beenden. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Freude in Ihrer neuen Wohnung und ebenso viel Erfolg bei der Organisation Ihrer Assistenz. Wir arbeiten gemeinsam weiter daran, dass ihr Beispiel dazu dienen kann, den Weg aus den Heimen für viele andere in den kommenden Jahrzehnten Stück für Stück leichter möglich zu machen.
Herzliche Grüße aus Berlin und aus dem Mansfelder Land nach Dessau!
Ihre Silvia Schmidt, MdB
Esther Hoffmann schrieb am 15.02.2010, 13:56
Lieber Matthias Grombach,
Ich habe Ihren Kampf für ein Selbstbestimmtes Leben in den Kobinetnachrichten verfolgt, und freue mich mit Ihnen das Sie den Kampf gewonnen haben. Herzlichen Glückwunsch!! Ich finde es wichtig und gut. dass Sie ihren Kamp der Öffenlichkeit in den Kobinet-Nachrichten mitgeteilt haben. So kann langfristig ein Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft und Politik pasasieren und die Umsetzung der UN-Konvention voran getrieben werden. Ich denke, dass hierfür persönliche Beispiele wie Ihres und auch meins unendlich wichtig sind.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude in Ihren eigenen 4 Wänden. Falls Sie Unterstützung oder einen Austausch möchten, können Sie mir gern schreiben:
esther_hoffmann_dienstlich@yahoo.de
Viele Grüße aus München,
Esther Hoffmann
Ute Germann schrieb am 15.02.2010, 11:25
Lieber Matthias Grombach,
auch ich möchte mich in die Reihe der Gratulanten einreihen und Ihnen für die Zukunft im eigenen Reich viele glückliche Stunden wünschen.
Sie sind, dass ist Ihnen ja wohl sehr bewusst, in "aller Munde" und ich möchte Ihnen danken für das schwer erkämpfte eigenständige Leben und das somit erstellte Vorbild für andere.
Mögen andere Menschen aus diesem Beispiel die Kraft holen und es Ihnen gleich tun.
Herzliche Grüße
Ute Germann
Marion Stangl schrieb am 15.02.2010, 11:18
Lieber Herr Grombach,
ich glaub das einfach nicht. Da frag ich mich immer wieder, "wo leben wir eigentlich"?
Jeder Mensch soll das Recht haben "Selbstbestimmt zu Leben"! Warum wird es bei Menschen
mit Behinderung immer in Frage gestellt.
Geben Sie auf keinen Fall auf, sondern kämpfen Sie weiter.
Sie können mich gerne kontaktieren, wenn Sie Hilfe brauchen.
Liebe Grüsse,
Marion Stangl
Esther Hoffmann schrieb am 15.02.2010, 11:10
Lieber Herr Grombach
Rolf Gutsche schrieb am 15.02.2010, 10:40
Lieber Matthias Grombach,
nun hast du geschafft aus dem Heim in eine eigene Wohnung zu ziehen.
Deine Ausdauer und Hoffnung haben sich gelohnt. Bei den Behörden muß man oft hartnäckig sein. Ich wünsche dir gute Assistente, die dir immer zur Seite stehen.
Es grüßt dich Rolf Gutsche aus Potsdam
Ute Strittmatter schrieb am 15.02.2010, 10:32
Lieber Herr Grombach,
wir kennen uns persönlich nicht, aber ich habe Ihre Geschichte über ForseA und kobinet-Nachrichten verfolgt. Ich konnte über so viel Beamtenwillkür nur den Kopf schütteln und bin sehr glücklich, dass Sie durchgehalten haben und jetzt ein selbstbestimmtes Leben führen können. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie in Zukunft friedlich und ohne Stress Ihr Arbeitgebermodell leben können. Aber im Zuge der UN-Konvention wird es hoffentlich für die Verwaltungen immer schwieriger werden, Menschen mit Behinderung in eine bestimmte Wohnform zu zwingen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und sende herzliche Grüße,
Ute Strittmatter
Selda Gültekin schrieb am 15.02.2010, 08:26
Sehr geehrter Herr Grombach,
ihr Durchhaltevermögen ist zu bewundern. Ich kann mir nicht vorstellen, wie süss nun die neugefundene Freiheit für Sie schmecken muss. Für Sie wünsche ich mir, dass Sie nun ein selbstbestimmtes und aktives Leben führen können. Vielen Dank, dass wir Leser Ihre Geschichte erfahren konnten und Kraft schöpfen dürfen. Liebe Grüße, Frau Gültekin.
Wolf Lefèvre schrieb am 14.02.2010, 23:12
Sehr geehrter Herr Grombach,
meine Hochachtung für Ihren Mut, die Kraft und das Durchhaltevermögen zu Ihrer Selbstbefreiung aus der Vorenthaltung Ihrer grundrechtsverbrieften Selbstbestimmung. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch die Kraft und Hilfe haben, Ihre Assistenz zum selbst bestimmten Leben und der gleichberechtigten Teilhabe im Arbeitgebermodell, mit dem hierfür notwendigen persönlichen Budget zu erlangen und dauerhaft sicherzustellen. Da ich selbst als Beamter tätig bin, möchte ich den für Entscheidungen und Bewilligungen verantwortlichen Sachbearbeitern der Sozialagentur in Halle zwei wohl gemeinte Hinweise geben:
# Bei jeder Entscheidung sollte man bedenken, dass man für seine Arbeit von der Allgemeinheit bezahlt wird und damit dieser selbst auch ohne Behinderung zur Last fällt.
# Und, dass jeder jederzeit unvorbereitet und hilflos in eine entsprechende Notsituation geraten kann und selbst wenn er vorerst davon verschont bleibt, wird er spätestens als alter Mensch genauso hilflos, von dem von Ihm vorher mit vollzogenen System abhängig und auf die Hilfe der Allgemeinheit angewiesen sein.
Deshalb alle Achtung den Menschen, die trotz ihrer persönlichen Notlage den Willen, den Mut und die Kraft zur Einforderung der humanen Belange behinderter und hilfloser Menschen haben.
Danke Herr Grombach und bitte weiter so......
Susanne Krumpholz schrieb am 14.02.2010, 20:46
Lieber Matthias,
wo viele von der Freiheit singen, gehörst du zu denen, die fliegen . . .
Wenn die Mühlen der Verwaltung die Menschenwürde und Grundrechte verwehren und die errungenen Kompromisse Auflagen enthalten, die sich nicht umsetzen lassen, ist es an der Zeit, Zivilcourage für die eigene Freiheit aufzubringen.
Herzlichen Glückwunsch zu deinem beispielhaften, entschlossenen, mutigen Schritt!
So wie viele Menschen sich gegenseitig vor 21 Jahren unterstützt haben, um über die Mauer klettern, sollten wir jetzt Menschen in Heimen unterstützen, sich eigene 4 Wände zu mieten und auszuziehen, weil die bürokratischen Verwaltungsverfahren keine Beendigung des Freiheitsentzuges anstreben.
Mit deinem heutigen Auszug realisierst du ein Best-Practice-Beispiel im Sinne deiner persönlichen Umsetzung der UN-Konvention und ermutigst damit auch andere Menschen, statt jahrelange Durststrecken mit Verwaltungsakten zu ertragen, befreiende Fakten zu schaffen. Wir brauchen mehr Freiraum und Überbrückungsstrategien, damit der Schritt in die Freiheit krisenfrei erfolgen kann!
Wäre toll, wenn du mit deinen vielfältigen Erfahrungen als Experte in eigener Sache eine Wie-komme-ich- am-schnellsten-aus-dem Heim-Konzept entwickelst und damit andere Menschen zum Weg in die Freiheit inspirierst!
Stell dir vor, andere folgen deinem Beispiel ;-)
Aber nun genieße erstmal deine wiedergewonnene Freiheit in deinem neuen Zuhause.
Wir drücken dir die Daumen, dass dein Assistenzteam bald komplett ist, damit du genügend Zeit für deine weitere Zukunftsplanung hast!
Dann klappt’s ja mit dem Englischkurs im Frühling ;-)
Herzliche Grüße, bis demnächst
Susanne
Manfred Keitel schrieb am 14.02.2010, 19:00
Hallo Matthias,
eigentlich brauche ich nur ein Wort zu schreiben: ENDLICH! Endlich scheint dieser unsägliche Lebensabschnitt in einer Einrichtung vorbei zu sein.
Es ist kaum zu glauben, was Dir zugemutet wurde, mit welcher Dreistigkeit sich die Verantwortlichen für den Mißstand aus der Affäre ziehen wollten. Nun geht es vorran und wir sind gespannt auf die weiteren Veränderungen, die in Deinem Leben stattfinden werden.
Grüße
Manfred Keitel
Daheim statt im Heim:
www.forsea.de/projekte/2004_marsch/marsch_g_keitel.shtml
Traudel Ziegler schrieb am 14.02.2010, 18:43
Guten Abend Herr Grombach, was für ein Tag für Sie! Zurück in die Selbstbestimmung und "Normalität" des Daseins, wie es sich jeder normal denkende Mensch wünscht und es auch kann. Manche Mitmenschen brauchen halt dazu Unterstützung, die in einem solchen reichen Staat, wie wir es ja sind, auch gebracht werden kann.
Herr Seifert ist ja der einzige Politiker, der sich dazu gemeldet hat und auch für Ihre Sache eingetreten ist und es noch immer tut. Allen anderen wünscht man ja gar nichts Schlechtes, aber doch zumindest mal einen Monat in einem Zwangsaufenthalt an einem Platz, der nicht selbst gewählt ist, umgeben von Ignoranten und solchen, die einfach die Ohren zuhalten, während sie gleichzeitig auch noch lächeln. Diese Politiker haben t o t a l vergessen, von wem und für was sie bezahlt werden, nämlich von uns allen, und um uns zu d i e n e n , wenn wir es brauchen!
Unser Ex-Bundespräsident Roman Herzog, der in meiner Nachbarschaft lebt, hat vor 2 Jahren sich mal zur "Rentnerrepublik" sehr negativ geäußert. Heute muß ich ihm zurückantworten, dass wir in einer "Beamtenrepublik" leben, wo exorbitante Pensionen unser hart erarbeitetes Geld "auffressen". Und genau das fehlt dann bei Menschen wie Ihnen, um die Versorgung in Selbstbestimmung zu ermöglichen. Aber nur scheinbar - denn es wird ja investiert, noch höher als es nötig wäre, aber man will ja die "Einrichtungen" auch gut auslasten, die man sich und uns ans Bein gehängt hat und an denen sich so mancher politische "Günstling" auch noch finanziell bereichern kann.
Wenn ich eine Zauberin wäre, würde ich mit dem Finger schnipsen, und alle Menschen, mit denen Sie es zu tun haben, würden Sie freundlichst und voller Hilfsbereitschaft unterstützen, wie es sich für einen Dienstleister gehört.
Da ich das aber nicht bin, wünsche ich Ihnen alle Kraft und allen Mut der Welt, um mit diesen ganzen unnötigen Unbillen klar zu kommen und in ein ruhiges Fahrwasser zu wechseln, das für Sie selbst die größte Motivation ist, auch Anderen, die es noch nicht geschafft haben, zur Seite zu stehen. Sie sind ein großes Vorbild für unsere gesamte Gesellschaft.
Ich denke an Sie und drücke Ihnen beide Daumen - und viele Grüße aus Hohenlohe
Traudel Ziegler
Christina Schenk schrieb am 14.02.2010, 18:02
Lieber Matthias Grombach,
herzlichen Glückwunsch zum Auszug in ein selbstbestimmtes Leben. Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen, dass Sie alles auch über zwei Wochen hinaus, organisiert bekommen! Es tut mir leid, dass Sie so lange den Behörden - Bestimmungen ausgeliefert waren und für Sie nicht eher die Möglichkeit hatten frei und selbstbestimmt zu leben.
Toll, dass Sie nicht aufgegeben haben und die Kraft hatten "denen" die "Stirn" zu bieten :-)!!!
Alles Gute und ganz viel Freude in Ihrem neuen Leben.
Freundliche Grüße C. Schenk
Helmut Rebmann schrieb am 14.02.2010, 17:39
Lieber Matthias Grombach,
wir kennen uns nicht, aber wie so viele andere Menschen wurde ich durch Kobinet und "Daheim statt Heim" auf Ihr Schicksal aufmerksam.
Umso mehr freut es mich, heute von Ihrem Auszug aus einem aufgezwungenen, hinein in ein selbstbestimmtes Leben zu lesen. Trotz massiver Behördenwillkür haben Sie es geschafft, diesen Menschen die Stirn zu bieten und Ihre Rechte durchzusetzen. Dafür möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren.
Nun drücke ich die Daumen, dass eine dauerhafte Lösung Ihrer Assistenz nach dem Arbeitgebermodell für Sie möglich wird. Damit würden Sie einen Sieg auf ganzer Linie davontragen, den wir Ihnen alle von Herzen gewünscht haben und der die Verantwortlichen für diese lang andauernde Schikane doch endlich einmal zum Nachdenken bewegen sollte.
Alles Gute!
Helmut Rebmann
Sonja Otte schrieb am 14.02.2010, 16:07
Lieber Herr Grombach,
meinen herzlichen Glückwunsch zum Auszug. Und dazu, dass Ihnen die Puste nicht ausgegangen ist in der langen Zeit. Zur Kraft, das Leben selbst zu organisieren, auch gegen erklärte Widerstände der sogenannten "Sozialpartner".
Ich wünsche Ihnen einen guten neuen Anfang.
Alles Liebe
Sonja Otte
Edith Sonntag schrieb am 14.02.2010, 16:00
Lieber Herr Grombach,
zum Einzug in Ihr neues Zuhause möchte ich Ihnen gerne virtuell BROT UND SALZ überreichen. Es soll nicht nur Wohlstand bringen, sondern auch Kraft für den weiteren Kampf um Ihr gutes Recht. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und viel Kraft wünscht Ihnen
Edith Sonntag
(Mitglied bei LIANE- Netzwerk der beh. Frauen BaWü)
Gerhard Lichtenauer "Daheim statt Heim" Österreich schrieb am 14.02.2010, 15:37
Herzliche Gratulation!
Alles Gute in Freiheit!
Astrid Biehl schrieb am 14.02.2010, 15:15
Hallo, Matthias G.
Auch wir, als Familie wünschen Ihnen viel Kraft für Ihren Umzug in die eigenen vier Wände und viele Menschen, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen. Unsere 21jährige schwerbehinderte Tochter lebt zum Glück noch bei uns zu Hause, aber wir wissen dadurch wie schnell das geht, das man in derartigen Einrichtungen landet und wie schwer das Wiederrauskommen ist.
Wir drücken Ihnen gaz fest die Daumen!
Liebe Grüße!
Fam.Biehl & Tochter Stephanie
Sabine Richter schrieb am 14.02.2010, 14:57
hallo mathias,
herzlichen glückwunsch zum neuen leben. was viele institutionen und deren mitarbeiter oft von sich geben, ist manchmal zum wütig werden und zeigt, dass empathie ein fremdwort für solche menschen ist.
bei mir ging es vor kurzem um eine nachfrage in sachen sprach-software-versorgung, bei der die mitarbeiterin der krankenkasse ganz reizend die aussage traf, dass ich kein recht auf "schreiben" hätte...
sehr schön ausgedrückt. ich habe ihr daraufhin geraten, doch mal eine stunde in einer reha-klinik in der cafeteria zu verbringen und allein nur die unfall-opfer bewusst mitzubekommen, dann würde ihr vielleicht klar, wie schnell so ein problem jeden von uns treffen kann.
wünsche all' jenen gute gesundheit
gruss sabine
Heinrich Buschmann schrieb am 14.02.2010, 14:25
Lieber Matthias,
ich habe Deinen Leidensweg verfolgt und konnte oft nicht fassen, wie man mit Dir umgegangen ist. Die Willkür dieser Behörden gehört in die öffentliche Diskussion - wo sind die Medien, die neugierige Presse - ist es Dein Kampf nicht wert, darüber zu berichten. Dein Fall gehört ins Fernsehen - unsere Mitbürger sollten darüber informiert werden, wie schnell mal hier seine Rechte verliert. Es erschüttert mich, wenn ich in all den Berichten und Leserbriefen immer wieder das Wort "KAMPF" lesen muss.
Ist es nicht schrecklich, das wir uns dieser Begriffe bedienen müssen?
Niemand wünscht sich eine Behinderung, die Folgen sind erdrückend und schlimm genug. Warum müssen wir diese Willkür der Behörden zusätzlich ertragen? Würden die auch nur einen Tag mit uns tauschen wollen - ich glaube kaum.
Ich hoffe, dass viele Entscheidungsträger und Verantwortliche meine Zeilen lesen und endlich begreifen lernen, dass niemand vor einer Behinderung sicher ist.
Es gibt keine Garantie auf ein unbeschwertes, gesundes Leben!
Es kann jeden zu jeder Zeit treffen. Wer sich dieser Tatsache bewußt ist, muss sich im klaren darüber sein, das er sich morgen in der gleichen Situation wie Matthias wiederfinden kann.
Es ist nicht die Behinderung, es sind diese Behörden an denen zerbrechen, die uns das Leben unnötig erschweren und lebensunwert gestalten. Ich bin traurig, das Matthias 3 Jahre seines Lebens diese Isolation ertragen musste.
Matthias, ich danke Dir dafür, dass es dank Deiner Kraft und der Hilfe vieler Heute geschafft hast - denn Du hast damit bewiesen, dass es sich lohnt sich zu wehren. Lass Dich nicht unterkriegen! Wenn es sein muss, gib uns die Chance mit Dir gemeinsam nach Halle oder Berlin zu ziehen - gemeinsam sind wir stark. Hoffen wir darauf, dass der Begriff "Kampf" bald dem Wort "Verständnis und Menschlichkeit" den Vortritt läßt.
Heinrich Buschmann
Vorsitzender des MMB (Mobil-mit-Behinderung e.V.)
www.mobil-mit-behinderung.de
Jan Krech schrieb am 14.02.2010, 14:21
Lieber Matthias,
Ich freue mich für dich, dass du dich trotz der wahrscheinlich noch kommenden Probleme entschieden hast in deine neue Wohnung Eizuziehen.
Manchmal muss man die Ämter vor vollendete Tatsachen stellen. Ich habe es vor 1 1/2 Jahr als Rollstuhlfahrer ja auch nicht anders gemacht.
Nur in einer eigenen Wohnung kann man ein selbstbestimmtes Leben führen und sein Tag so planen wie du es willst!
Ich Denk mal du hast dir über die 2 Jahre ein Netzwerk aufgebaut die immer hinter dir stehen werden.
Mit den besten Grüßen aus dem weißen Potsdam
Jan Krech
Traudel David schrieb am 14.02.2010, 14:02
Auch ich möchte Ihnen, Herr Gronbach, herzlichst gratulieren! Was das für Sie heißt, kann kaum jemand verstehen, der solche "Verwahrungen" noch nicht mitgemacht hat.
Dass Sie Ihre Assistenz selbst regeln können, davon bin ich fest überzeugt, denn wer die Ketten solcher Häuser sprengen kann, schaft auch sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, denn jetzt dürfen Sie wirklich leben, alles Andere ist eine "Verwaahrung" Da auch wir Menschen sind, können und wollen wir es nicht hinnehmen, als "Ware" behandelt zu werden!
Traudel David
Birgit u.Rainer Hahnel schrieb am 14.02.2010, 14:01
Die Würde eines Menschen ist unantastbar????????????
Das in unserem Land für etwas,was im unserem Grundgesetz an erster Stelle steht,kämpfen muß und nicht alle Hilfe erhält,was im Sozialrecht möglich ist, finden wir Skandalös.
Das Politiker,das auch noch mittragen,denen wir Vertrauen alls unserer aller Vertreter gaben,bedarf keines Komentars mehr,zu beschämend,ist die Tatsache einen jungen Menschen in einem Altenpflegeheim zu belassen.
Da es jeden einzellnen in unserer Gesellschaft jederzeit passieren kann,solch ein Schicksal zu erleiden,sollten wir alle schnellst möglich und mit nachdruck gegensteuern.
Gebt dem jungen Mann die Würde zurück!
Rainer und Birgit Hahnel-Passau
Gerhard Herold schrieb am 14.02.2010, 13:28
geht nur mit dem Arbeitgebermodell.
Lieber Mathias , du kannst deinen Kostenträgern ausrichten dass es fast unmöglich ist soziale Dienste zu verpflichten. Bei mir wurden Verträge entweder abgelehnt oder mehrmals gekündigt. Die Dienste können die Pflege wegen Personalmangel einfach nicht sicher stellen.
Und hier sprechen wir nicht mal über die Finanzierung wie in deinem Fall. Es ist lediglich eine Frage der Humnität dich deinen Weg gehen zu lassen. Was sind deine Genehmigungsbehörden? Menschen?
Ich umarme dich und schicke viel Kraft. Es wird alles gut.
Gerhard Herold
Katrin Gabler schrieb am 14.02.2010, 13:26
Am Beispiel von Matthias Grombach sieht man, dass es sich lohnt zu kämpfen und mehrfach gegen Wände zu prallen. Vier Jahre harter Kampf wird heute belohnt mit dem, was für viele andere Menschen ohne Behinderungen Normalität ist - nämlich ein Leben in Freiheit, ein Leben in einer eigenen Wohnung, wo ich selbst bestimmen kann, was ich wie und wann möchte!
Ich wünsche Matthias Grombach viel Freude bei den ganzen neuen Eindrücken und Erfahrungen in der "Freiheit", ein gutes Assistententeam und noch mehr Absagen von ambulanten Diensten!
Katrin Gabler
ForseA e.V.
Yael Elya Institut Bochum
Mary K. schrieb am 14.02.2010, 13:19
Hallo mein "Grosser"....
Wie gerne wäre ich bei deinem Umzug in dein eigenes Reich dabei !
Aber mal eben schnell vorbei kommen ist bei der Entfernung nicht so leicht.
Das war ein harter Kampf den du da durchgestanden hast und ich bin stolz auf dich,
dass du trotz aller Rückschläge die du immer wieder einstecken musstest nie aufgegeben hast.
Vielen Menschen hast du damit bewiesen,dass es sich lohnt zu kämpfen.
Ich wünsche dir ganz viel Glück und Zufriedenheit in deinen eigenen vier Wänden.
Manchmal fehlen einem einfach die Worte um Gefühle richtig ausdrücken zu können aber bei der Vorstellung wie du dein jetziges Domizil verlässt und dein eigenes Reich betrittst , macht mein Herz einen ganz grossen Hüpfer. Ich freu mich riesig für dich !!!
Maria-Cristina Hallwachs schrieb am 14.02.2010, 12:30
Lieber Herr Grombach,
herzlichen Glückwunsch! Mit großem Interesse habe ich Ihren Kampf mitverfolgt und freue mich für Sie, dass er in die richtige Richtung geht, auch wenn Sie sicherlich noch nicht am Ende angelangt sind.
Ich wünsche Ihnen gutes Durchhaltevermögen und hoffe, dass Sie viel Unterstützung von der richtigen Seite erhalten. Sie haben mit diesem großen Einsatz sicher für sich selbst einen großen Schritt gemacht und vielleicht gleichzeitig Menschen angeregt, darüber nachzudenken, dass für viele Selbstbestimmung noch lange nicht selbstverständlich ist, sondern hart erkämpft werden muss. Vielen Dank!
Herzliche Grüße,
Maria-Cristina Hallwachs
Inge Jefimov schrieb am 14.02.2010, 12:25
Lieber Herr Grombach,
na endlich hat es geklappt, dass Sie aus der Pflegeeinrichtung aus ziehen.
Ich kann Sie dazu nur Beglückwünschen.
Ich habe selber 4 Jahre in einer Pflegeeinrichtung gelebt und weiß was das bedeutet: Feiheit-
Selbstbestimmt Leben.
Sollten Sie Hilfe brauchen. Wir unterstützen Sie.
Viel Glück für die Zukunft.
Inge Jefimov
Vorsitzende Sozialverband Deutschland e. V. Hamburg
Beisitzer ForseA e.V.
Regina Croissant schrieb am 14.02.2010, 12:15
Hallo Matthias, ich freu mich sehr für dich, dass das jetzt endlich geklappt hat. Man sieht, Durchhalten zahlt sich aus. Das muss ein tolles Gefühl sein, endlich, endlich in die eigenen vier Wände. Das muss ja wie ein Geburtstag für dich sein. Gruß Regina
Wasilios Katsioulis schrieb am 14.02.2010, 11:13
Lieber Herr Grombach,
ich freue mich sehr ueber diese gute Nachricht!
Sie haben durch Ihren persoenlichen und intensiven Einsatz nicht nur ihre
persoenliche Situation geloest, sondern darueberhinaus auch auf das generelle Problem, dem Behinderte Menschen noch
immer unterliegen (Mangel an persoenlichen Assistenten und administrative Schwierigkeiten) aufmerksam gemacht! Wie
schwer es haeufig ist, solche und andere Barrieren aus dem Weg zu raeumen kann ich gut nachvollziehen !
Viel Glueck bei ihren weiteren Lebensweg!
Wasilios Katsioulis
Peter Stabenow schrieb am 14.02.2010, 10:46
Lieber Herr Grombach,
auch ich möchte Ihnen für Ihre wieder gewonnene Freiheit ganz herzlich gratulieren und wünsche auf Ihrem weiteren Weg, dass Sie glücklich und zufrieden sind und die Ihnen zustehenden Hilfen in Ihren eigenen vier Wänden ohne Probleme gewährleistet werden!
Herzliche Grüße
Ihr
Peter Stabenow
Potsdamer Behindertenverband e.V. Nina Waskowski schrieb am 14.02.2010, 10:44
Lieber Matthias,
auch im Namen des Potsdamer Behindertenverbands e.V. und natürlich von mir herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Vergiss nie den Augenblick, in dem Du das Heim das letzte Mal verlässt und Deine erste eigene Wohnung das erste Mal betrittst. Vielleicht werden es genau diese Momente sein, die Dir über die Negativerfahrungen Deines Behördenkampfes und über die Dinge, die Dich womöglich noch erwarten, hinweghelfen.
Wir werden den Tag über an Dich denken, Dir künftig auch weiter zur Seite stehen und Dich mit Sicherheit auch nicht aus den Augen verlieren, wenn alles endlich mal in ruhigen und richtigen Bahnen verläuft, was wir Dir von ganzem Herzen wünschen!
Wir hoffen und denken, dass Du in Zeiten der Ruhe mit Deinen gemachten Erfahrungen vielen anderen Menschen in ähnlichen Situationen weiterhelfen kannst, denn von diesen gibt es leider noch immer genug.
Liebe Grüße
Nina Waskowski
Potsdamer Behindertenverband e.V.
Ilja Seifert schrieb am 14.02.2010, 10:34
Lieber Matthias G.,
nach so großer Anstrengung, nach so viel solidarischer Unterstützung von so vielen Leuten kommt nun endlich die befreiende Meldung: Er zieht um!
Meinen herzlichen Glückwunsch! Vielleicht half ja auch meine Unterstützung ein Quentchen?
Jedenfalls ist das ein schwer erkämpfter Sieg.
Und wenn ich die Zeichen richtig deute, ist er durchaus noch nicht endgültig gesichert. Also heißt es: weiterkämpfen.
Dazu wünsche ich viel Erfolg!
Und wenn es nötig werden sollte, will ich auch gern nochmals zu helfen versuchen. Ob als Abgeordneter oder Verbandsvorsitzender.
Ilja Seifert, MdB (DIE LINKE)
ABiD-Vorsitzender
Jens Merkel schrieb am 14.02.2010, 10:29
Lieber Matthias,
im Namen vom ForseA e.V., der Bundesinitiative "Daheim statt Heim" und natürlich in meinem persönlichen Namen gratuliere ich Dir zu Deinem Durchhaltevermögen gegen die Widerstände in Sachsen-Anhalt und natürlich wünsche ich Dir, dass all deine weiteren Wünsche in Erfüllung gehen!! Mit unserer Unterstützung kannst du rechnen. Wir kämpfen zusammen für ein Teilhabesicherungsgesetz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.
Genieße die ersten Tage in deinem neuen ZUHAUSE.
Liebe Grüße
Jens Merkel
stellvertretender Vorsitzender
ForseA e.V. und Mitstreiter der
Bundesinitiative "Daheim statt Heim"