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17.02.2010 - 06:25

Am Aschermittwoch ist alles vorbei.

Düsseldorf/Mainz (kobinet) "Am Aschermittwoch ist alles vorbei", sangen die Narren während der letzten Tage immer wieder. Auch die Landesbehindertenbeauftragten in den Karnevalshochburgen können sich nun wieder ihrem regulären Geschäft widmen. Denn nun ist es wirklich geschafft, der Narretei weicht wieder die Nüchternheit, so dass heute die Aschermittwochsreden der PolitikerInnen auf der Tagesordnung stehen, die so manche den Realitäten des Alltags wieder näher bringen werden, denn bereits im Mai ist in Nordrhein-Westfalen Landtagswahl.

Während sich die rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte, Angelika Gemkow, auf dem Düsseldorfer Rosenmontagsumzug auf einem Wagen mit einem roten muskulösen Löwen zeigte und gemeinsam mit 50 Menschen mit Behinderung auf dem Wagen der Werkstatt für angepasste Arbeit als Clown präsentierte und mit Begeisterung Kamelle und Süßigkeiten warf, musste der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte, Ottmar Miles-Paul, bereits am Donnerstag in Mainz in die Bütt. Als Möchtegern-Weltreisender hielt er einen Fassenachtsvortrag bei der Betriebsfassenacht des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Famile und Frauen. "Die fünfte Jahreszeit fordert auch uns als Landesbehindertenbeauftragte und im Sinne der Inklusion sind wir da natürlich dabei", so Miles-Paul.

Heute kehrt jedoch wieder Nüchternheit in den Alltag ein. Dies wird sich nicht zuletzt bei den politischen Aschermittwochsreden zeigen, bei denen nicht zuletzt die heiße Phase für den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westalen eingeläutet wird. Der Wahlausgang in Nordrhein-Westalen, an dem auch die Mehrheit von schwarz-gelb im Bundesrat hängt, hat eine hohe bundespolitische Bedeutung. Nicht zuletzt die Diskussionen um höhere Hartz-IV-Sätze geben der Gewichtung im Bundesrat ein besonders hohes Gewicht. moh
 

 
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