Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
02.03.2010 - 15:37

Inklusive Bildung in Niedersachsen anschieben.

Hannover (kobinet) Noch immer ist der Regelschulbesuch für die meisten Kinder mit Behinderung die Ausnahme. Dies muss sich nach Überzeugung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zügig ändern. Der SoVD hat Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann jetzt ein Gutachten des Mannheimer Professors Eibe Riedel zur inklusiven Bildung von behinderten und nicht behinderten Kindern übergeben. Darin kommt der führende Völkerrechtler zu dem Ergebnis, dass die Behindertenrechtskonvention Vereinten Nationen den Bundesländern eine rasche Umsetzung der Inklusion auferlegt (kobinet 22.1.10).

Im Gespräch mit der Ministerin machten Adolf Bauer vom SoVD-Landesverband Niedersachsen und Elke Lengert von der Bundesarbeitsgemeinschaft "Gemeinsam leben - gemeinsam lernen" dies deutlich. "Die UN-Konvention gilt bereits seit rund einem Jahr. Deshalb muss die inklusive Bildung in Niedersachsen nun kräftig angeschoben werden, um die Regelungen der Vereinten Nationen in die Tat umzusetzen", sagte SoVD-Landesvorsitzender Bauer im Kultusministerium. Allerdings teilte er Heister-Neumanns Ansicht, dass eine solche Systemveränderung erst einmal wachsen müsse und Niedersachsen sich derzeit in einer Umstellungsphase befinde.

"Uns geht die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention jedoch zu langsam", mahnte er. "Schon jetzt gibt es Schulen, die bereit sind mitzumachen. Diese sind der fruchtbare Boden, mit dem man sofort arbeiten kann", erläuterte Elke Lengert. Die Bundesarbeitsgemeinschaft und der Sozialverband werden die Schritte der Landesregierung genau verfolgen und stehen dem Kultusministerium weiterhin gerne für Gespräche zur Verfügung. sch

 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.