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04.03.2010 - 06:34

Mehr barrierefreie medizinische Einrichtungen nötig.

Berlin (kobinet) Nach Ansicht von Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, sind mehr barrierefreie medizinische Einrichtungen in Deutschland nötig.

Hüppe besuchte gestern das MediPlaza-Gesundheitszentrum in Berlin-Mitte, das mit stufenlosem Zugang, ausreichend breiten Türen, barrierefreiem WC und Orientierungsmöglichkeiten für seh- und hörbehinderte Menschen für sich wirbt. "In Deutschland sind noch viel zu wenige medizinische Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Menschen mit Behinderung benötigen komplexe Hilfen, vor allen Dingen aber müssen Arztpraxen für sie überhaupt erreichbar sein", sagte der christdemokratische Politiker.

"Bereits bei der Auswahl unserer Immobilien und beim Aufbau neuer Zentren achten wir darauf, dass Zugänge und Behandlungsräume barrierefrei zugänglich sind", erklärte Dr. Marc Kurepkat, Vorstand der MediPlaza AG. sch
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Bernhard Endres schrieb am 04.03.2010, 16:35

Keine freie Arztwahl

Der Fußgänger orientiert sich nach der Qualität des Arztes.
Ich muss mich erst kundig machen, wie komme ich in die Praxis?
Dann ist die Frage der Ausstattung in der Praxis?
Beim Zahnarzt, komme ich als Querschnitt auf den Stuhl?
Beim Urologen oder in der Radiologie muss ich wissen, wie hoch ist denn Liege?
Sehr naive Fragen, aber sie werden einem aufgezwungen.
Eine freie Arztwahl kenne ich schon seit 20 Jahren nicht mehr.

Markus Walloschek schrieb am 04.03.2010, 12:36

5 Türen bis Praxis erreicht

in Erfurt hat ein Neubau!!! 5 schwere Türen (keine einzige automatisch) bis man zur Physotherapie kommt
Rollstuhlfahrer(in) haben keine freie Arztwahl, da Barrierefreiheit bereits vorgibt wo man hin darf!

ursula lehmann schrieb am 04.03.2010, 10:33

medizinische Einrichtungen

2 Beispiele über Facharztpraxen

es ist nicht ausschliesslich die Immobilie die mich aus dem Gesundheitswesen ausgrenzt. Im Wesentlichen sind es auch die Funktionsräume bzw. die medinische Ausstattung. Wenn mir ein Augenarzt Augentropfen verordnet, die er aber gar nicht auf grund einer Diagnosestellung verschreibt, dann ist die Anwendung Körperverletzung. Ich kam nicht an das erforderliche Gerät herangerollt, weil der Stuhl davor fest im Boden verankert war.

Eine totale Lungenfunktionsüberprüfung mittels Spirometri kann vom Lungenfacharzt nicht gemessen werden, weil ein gehunfähiger Mensch nicht in die luftdicht verschlossene Kabine hineinkommt. Weil eine Diffusmessung nicht zur Verfügung steht, wird folglich Rollstuhlfahrern eine ausreichende Standardtherapie verweigert.

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