Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
11.03.2010 - 05:30

FDP-Parteitag darf keine Angriffe auf sozial Benachteiligte hervorbringen.

Hannover (kobinet) Vor dem FDP-Landesparteitag fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen einen Verzicht von Angriffen auf sozial Bedürftige. "Die jüngsten Diffamierungen von Hartz-IV-Empfängern waren unerträglich und dürfen keinesfalls fortgesetzt werden. Auch die FDP ist dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes und damit dem Wohl aller Menschen verpflichtet", sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer.

Nach Medienberichten habe die Landesspitze der FDP in Niedersachsen vorgeschlagen, beim Landesparteitag am 13. März in Hannover einen Leitantrag zu beschließen, der weiteren Druck auf arbeitslose Jugendliche und stärkere Leistungskürzungen beim Arbeitslosengeld II vorsieht. "Solche Forderungen sind Populismus und Augenwischerei. Fakt ist, dass die Bundesagentur für Arbeit gerade einmal 1,9 Prozent Missbrauch beim Arbeitslosengeld II festgestellt hat. Zudem konnte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ermitteln, dass einem Euro Hartz-IV-Missbrauch mehr als das Tausendfache an Steuerhinterziehung gegenübersteht, nämlich 1.389 Euro", erläutert Bauer.

Beim Landesparteitag sollte sich die FDP nach Ansicht des SoVD dem Thema millionenschwerer Steuerhinterziehungen widmen, statt die Leidtragenden der Wirtschaftskrise weiter herabzuwürdigen. "Die rund 340.000 arbeitslosen Niedersachsen erwarten endlich Konzepte für neue Jobs. Und die Beschäftigten benötigen dringend Beschlüsse zugunsten eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns", so der SoVD-Landesvorsitzende. "Inzwischen sind hunderttausende Menschen gezwungen, ergänzende staatliche Leistungen zu beantragen, weil sie für niedrigste Löhne arbeiten, die sogar unter Hartz-IV-Niveau bleiben. Hier liegt der Skandal", betont Bauer. moh
 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.