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16.03.2010 - 13:10

MMB fordert Mobilität im Sinne der Behindertenrechtskonvention.

Behringen (kobinet) Die Klausurtagung des Vereines Mobil mit Behinderung (MMB) e.V. stand im Zeichen der Behindertenkonvention der Vereinten Nationen. Neben dem Artikel 20, der sich mit der Mobilität befasst, wurden auch die anderen Artikel im Hinblick auf die Unterstützung der MMB-Themen überprüft. Als Ergebnis zahlreicher Sitzungen wurde formuliert, dass die Förderung der Mobilität einkommens- und vermögensunabhängig erfolgen muss. Heinrich Buschmann, Vorsitzender des MMB: "Diese Förderung muss unabhängig davon möglich sein, ob der behinderte Mensch einen Arbeitsplatz besitzt oder ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgeht. Das Grundrecht auf Mobilität ist neben dem der Assistenz der zweite wichtige Schritt zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Behinderten-Fahrdienste können strukturbedingt diese Verpflichtung nicht erfüllen." Wie der MMB e.V. weiter mitteilt, unterstützt er die Forderung der Bundesverbände ISL und ForseA nach einem Gesetz zur sozialen Teilhabe und wird an der Erstellung des Gesetzentwurfes mitwirken. Bis zur Verabschiedung dieses Gesetzes wird darauf hingearbeitet, dass die Behörden ihre Ermessenspielräume im Sinne der Behindertenrechtskonvention voll ausschöpfen. gba

Internetseite des Vereines Mobil mit Behinderung (MMB) e.V.
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Birgit u.Rainer Hahnel schrieb am 20.03.2010, 10:45

Lebensqualität!!!



Wir sind dankbar das es Organisationen und Vereine wie den MMB gibt,die sich so intensiv für die Rechte von Menschen mit Handicap auf M o b i l i t ä t einsetzen!

Nach jahrelangen Hoffen und Kämpfen,haben wir dank dieses großartigen Vereins endlich die Mobilität erhalten die uns weiter ein selbstbestimmtes und ein von Qualität ausgestattetes Leben ermöglicht.

Nach langer langer Zeit wieder das Gefühl erhalten zu dürfen als Mensch mit seinen Rechten-Respektiert zu werden in einem Land in dem es auf Grund seines Reichtums eine selbstverständlichkeit sein sollte,ist unbeschreiblich.

Der MMB hat sogar gegen sich gerichtete Represalien in Kauf genommen um uns jegliche Hilfe zu kommen zu laßen.

Unseren Herzlichsten Dank immer wieder für diese uns abhandengekommene Solidarität.

RAINER UND BIRGIT H. aus PASSAU

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