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17.03.2010 - 11:04

Eurocities-Arbeitsgruppe in Berlin gebildet.

Berlin (kobinet) Kürzlich traf sich unter dem Vorsitz Berlins eine internationale Expertenrunde zum Thema "Barrier-free City for All" (Barrierefreie Stadt für alle). Diese Arbeitsgruppe wurde im Netzwerk der europäischen Städte EUROCITIES von Berlin neu gegründet.

Die Gäste wurden von Staatssekretärin Hella Dunger-Löper im Berliner Rathaus begrüßt. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch die stellvertretende Bürgermeisterin der französischen Stadt Toulouse, Nicole Dedebat, und der stellvertretende Leiter der Moskauer Verwaltung für Soziales, Igor Gordejew.

Behindertenbeauftragte, Stadtplaner und Designer aus Barcelona, Oslo, Paris, Prag, Southampton, Stockholm und Wien sowie aus Chemnitz, Dresden, Frankfurt am Main, Köln, München, Münster und Weimar befassten sich im Verlaufe dieses Treffens drei Tage lang mit Themen des barrierefreien Planens, Bauens und sowie der Beförderung.

Das umfangreiche Programm war von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales organisiert worden und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei auch die Gelegenheit, Beispiele bereits umgesetzter Konzepte in der Stadt zu erkunden.

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper hob in diesem Zusammenhang hervor: "Es ist wichtig, dass wir uns mit unseren Netzwerkpartnern austauschen und jeder von den Erfahrungen des anderen profitieren kann. Die gesellschaftlichen Veränderungen, und nicht zuletzt der demographische Wandel, haben die Forderung nach barrierefreiem Bauen und Transport zu einer zentralen Frage für öffentliche Räume und Gebäude gemacht. Heute verstehen wir Barrierefreiheit in einem umfassenden ganzheitlichen Sinne. Das Prinzip des ,Design for all, in dem jede gestalterische Maßnahme zum Nutzen aller Menschen ausgerichtet wird, zielt auf die gleichberechtigte Teilhabe aller am städtischen Leben ab. Mobilität und Begegnungen der Menschen im öffentlichen Raum ist ein Anliegen, dem nichts im Wege stehen darf."

Leserinnen und Leser, die mehr über die Arbeit dieses Netzwerkes wissen möchten, finden auf der (englischsprachigen) Internetseite des Netzwerkes EUROCITIES dazu weitere Informationen. hs
 

 
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