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21.05.2010 - 06:10

Toller Start für Forum für Inklusion in Hildesheim.

Hildesheim (kobinet) Mit seiner Auftaktveranstaltung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unter dem Motto "Eine Stadt für Alle?! - Inklusion von Menschen mit Behinderung in Hildesheim" hat das im letzten Jahr gegründete Forum für Inklusion Hildesheim einen tollen Start hingelegt. Über 200 Menschen sind am Mittwoch zur Auftaktveranstaltung ins Kreishaus nach Hildesheim gekommen.

Das Forum hatte zwar auf eine große Resonanz auf die Veranstaltung gehofft und vorausahnend den großen Saal im Kreishaus in Hildesheim für die Veranstaltung ausgewählt, dass sich der Saal aber wirklich so gut füllen würde, damit hatten nur wenige gerechnet. So bot sich für das Forum Inklusion Hildesheim eine gute Gelegenheit, sich vorzustellen, was Kristina Schmidt und Prof. Dr. Gisela Hermes zu Beginn der Veranstaltung auch taten. Das Forum wurde letztes Jahr gegründet und möchte die Inklusion in Hildesheim in einer Stadt für alle konsequent voran treiben. Dass dabei die UN-Behindertenrechtskonvention eine wichtige Rolle spielt machte sowohl der Sozialdezernent der Stadt Hildesheim als auch der Kreisrat deutlich. Unter anderem solle die schulische Integration voran getrieben werden. Behindertenbeiräte auf städtischer und Kreisebene wurden bereits eingerichtet.

Der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, lieferte mit seinem Vortrag über die Entstehung und Inhalte des Aktionsplans der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Anschluss viel Futter für Diskussionen. Dabei machte er deutlich, dass jede und jeder in seinem Wirkungskreis dafür sorgen kann, dass die Konvention mit Leben gefüllt und umgesetzt wird. So wie das Land Rheinland-Pfalz mit über 200 Maßnahmen die Verantwortung übernehme den Aktionsplan umzusetzen, könnten dies die Kommunen, Verbände und Vereine, die Kirchen, Medien etc. genau so tun. Sei es der Gesangsverein, die Kirchengemeinde oder der Stadtrat, überall könnten konkrete Schritte zur Umsetzung der Teilhabe und Inklusion im Sinne der Konvention voran getrieben werden. Der Mainzer Stadtrat habe beispielsweise bereits einen Antrag für die Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der Konvention beschlossen. moh
 

 
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