Köln (kobinet) Die Stadt Köln hat wieder ihren mit 5.000 Euro dotierten Innovationspreis Behindertenpolitik ausgeschrieben. Bis zum 30. Juni können sich Gemeinschaften und Gruppen mit neuen Wegen und Projekten bewerben, an denen Menschen mit Behinderung selbst beteiligt sind. Prominentes Mitglied der Jury ist Guildo Horn, erfuhr kobinet heute aus dem Büro der Behindertenbeauftragten der Stadt.
Teilnahmeberechtigt sind alle in Köln tätigen Gemeinschaften und Gruppen, in denen sich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Projekt ausgedacht haben und an diesem bereits arbeiten. Das Projekt verbessert die Situation von Menschen mit Behinderung in Köln. Der 2008 erstmals vergebene Preis kann einer Gruppe zugesprochen oder zwischen maximal drei Gruppen aufgeteilt werden. Die Preisverleihung findet am 9. November im Kölner Rathaus statt.
Der Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik zeigt mit jährlich mehr als 30 Bewerbungen, wie engagiert Menschen mit Behinderung an dem Ziel mitarbeiten, dass Köln wirklich eine Stadt für alle wird. Oberbürgermeister Jürgen Roters sagte in einem Grußwort, der Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik 2010 soll herausragende Konzepte und Initiativen zum Abbau von Barrieren ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit rücken. „Dabei geht es nicht nur um Barrieren, die wir sehen, sondern auch um solche, die leider immer noch in vielen Köpfen sind!“ sch