Berlin (kobinet) Hat Andreas R. den behinderten Sohn seiner
Lebensgefährtin getötet? Mit dieser Frage befasst sich seit gestern die
36. Strafkammer am Landgericht, berichtet die Berliner Morgenpost. Die
Staatsanwaltschaft wirft dem 34-Jährigen vor, in der Nacht zum
29. Oktober 2000 «heimtückisch» Feuer im Zimmer des 15-jährigen, geistig
behinderten Benjamin gelegt zu haben. Grund: Der Junge habe, so der
Tatvorwurf, der Beziehung zur Mutter im Weg gestanden habe.
Andreas R. streitet die Tat ab. Ihm selbst sei das Geschehen
unbegreiflich. Seine Beziehung zu Benjamin sei gut und freundschaftlich
gewesen. Die Verteidigung geht von einem Unfall aus.
sch