
Düsseldorf (kobinet) Nach fünfjähriger Amtszeit ist heute Nordrhein-Westfalens Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow verabschiedet worden.
Mit der konstituierenden Sitzung des neugewählten Landtages endete ihre Amtszeit, auf die sie als „eine Zeit voller intensiver Gespräche, Aktivitäten, Kontakte und Eindrücke“ zurückblickt. „Ich habe große Nähe, ansteckende Fröhlichkeit und sehr Persönliches erfahren dürfen. Viele Freundschaften sind entstanden. Die Politik für Menschen mit Behinderung muss auch zukünftig ein zentraler Aufgabenbereich für uns alle in Nordrhein-Westfalen sein“, erklärte Angelika Gemkow.
Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, dankte für ihre erfolgreiche und engagierte Arbeit: „Angelika Gemkows jahrzehntelanges politisches Wirken basiert auf der Überzeugung, dass eine christlich und sozial ausgerichtete Gesellschaft sich um die Belange behinderter, älterer und pflegebedürftiger Menschen besonders kümmern muss. Diese politische Grundüberzeugung ist für Angelika Gemkow auch immer Richtschnur ihrer Tätigkeit als Landesbehindertenbeauftragte gewesen.“
Laumann ist sicher, dass Angelika Gemkow sich auch in Zukunft in der Behinderten-, Alten- und Pflegepolitik engagieren werde. Als wichtige politische Herausforderungen der Zukunft nannte Angelika Gemkow Barrierefreiheit sowie die ideelle und finanzielle Unterstützung der Arbeit der Selbsthilfe, die Sicherstellung einer gute Pflege in einer älter werdenden Gesellschaft und die rasche Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unter konsequenter Beteiligung der Menschen mit Behinderung. sch
Mehr über die Bilanz Angelika Gemkows auf der Webseite der Landesbehindertenbeauftragten
Ottmar Miles-Paul schrieb am 10.06.2010, 06:41
Liebe Angelika Gemkow,
auch aus Mainz möchte ich dir ganz herzlich für dein engagiertes Wirken als Landesbehindertenbeauftragte in NRW danken. Durch dein beherztes und kollegiales Handeln hast du viel bewegt und auch so manches erreichen können. Hierfür gebührt dir großer Dank.
Herzliche Grüße
Ottmar Miles-Paul
Landesbehindertenbeauftragter von Rheinland-Pfalz
Wasilios Katsioulis schrieb am 09.06.2010, 22:46
Vielen Dank fuer die geleistete Arbeit !
Es waere schoen wenn die Stellen der Behindertenbeauftragten in Zukunft nur noch mit Menschen mit Behinderungen
besetzt wuerden, damit Behindertenfragen nur noch unter "Experten in eigener Sache" besprochen und geloest werden !!
Wir haben alle am Beispiel in Rheinland Pfalz verfolgen koennen, welche Fortschritte dort die Politik in Behindertenfragen gemacht hat,
seitdem Ottmar Miles-Paul (selber behindert) das Ruder uebernommen hat:
so wie Frauen gerne von Frauen vertreten werden wollen und nicht von Maennern, wollen Behinderte gerne von Behinderten vertreten werden....
oder?
Dennis Friedel Heiermann schrieb am 09.06.2010, 22:24
Sehr geehrte Frau Gemkow,
ich danke Ihnen für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit !
Obwohl unserer Politik, Parteimäßig, nicht zusammen passt. So hatte ich stets das Gefühl, das es Ihnen um die " Sache " ging. Sie haben sich enorm für die Belange behinderter Menschen eingesetzt.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles erdenkliche Gute !
Mit feundlichen Grüßen
Dennis Friedel Heiermann