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15.07.2010 - 15:51

Pflege-Mindestlohn greift zu kurz.

Berlin (kobinet) Der Pflege-Mindestlohn greift nach Ansicht des Sozialverbands Deutschland zu kurz. Zum Kabinettsbeschluss über dessen Einführung erklärte heute Verbandspräsident Adolf Bauer, die Entscheidung der Bundesregierung könne nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer höheren Attraktivität des Pflegeberufes sein.

"Qualifizierte Pflege gibt es nicht zum Nulltarif - 7,50 bzw. 8,50 Euro Stundenlohn sind bei weitem nicht ausreichend. Allein mit dieser äußerst geringen Mindestlohnregelung können die Arbeitsbedingungen für das gesamte Pflegepersonal in der häuslichen und stationären Pflege nicht verbessert werden", so Bauer. Zudem sei die Unterscheidung zwischen Ost und West nach 20 Jahren Wiedervereinigung unzeitgemäß und diskriminierend. Bleibe es dabei, verfehle die schwarz-gelbe Rregierung ihr im Koalitionsvertrag festgeschriebenes Ziel, das Berufsbild in der Altenpflege attraktiver zu gestalten. sch
 

 
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