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19.07.2010 - 07:21

Hamburger Schulreform gescheitert.

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Schulreform wurde gestern mittels eines Volksentscheids gekippt. Die geplante sechsjährige Primarstufe und eine Reihe anderer Regelungen wurden von 58 Prozent abgelehnt. Die Wahlbeteiligung lag bei 39 Prozent.

Eine Reihe von Behindertenverbänden hatte die Schulreform, die von allen Fraktionen des Hamburger Senats mitgetragen wurde, im Vorfeld der Abstimmung unterstützt. Wie es nun in Hamburg und mit der Schulreform weitergeht ist vor allem im Hinblick auf den von der Abstimmung unabhängig erfolgten Rücktritt des Hamburger Regierungschefs Ole von Beust ungewiss. moh
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Gabriel van Helsing schrieb am 23.07.2010, 19:56

Ein Sieg für die oberen Zehntausend

Im Fernsehen wurde ein Bericht über dieses "Volksbegehren" gesendet.
Die Hälfte der Befragten an den Wahlurnen hatte überhaupt keine Ahnung, warum es bei diesen Begehren ging.
Die andere Hälfte ist zu Hause geblieben.

Das dieses Desinteresse gesteuert wurde von der Hamburger Politik, hat auch dazu beigetragen.
Aber auch die "Oberschicht" hat durch Geld und Lobbyarbeit zu diesem Ergebnis beigetragen.

Jedenfalls haben in gewissen Stadtteilen die Sektkorken für diesen Erfolg geknallt.

Ich bin auch ein Freund für Volksbegehren.
Nur hier hat man den Schülern damit keinen gefallen getan.

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