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30.07.2010 - 06:47

Arbeitsplätze dank Barrierefreiheit.

Mainz (kobinet) Der letztes Jahr erfolgte Umzug der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) in barrierefreie Räumlichkeiten in der Hölderlinstraße 8 in Mainz hat sich nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten, Ottmar Miles-Paul, in mehrfacher Hinsicht ausgezahlt.

Nicht nur, dass die LZG für behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger in allen Belangen problemlos erreichbar ist, es stehen dort auch barrierefreie Räume für Treffen zur Verfügung. Und es wurden alle Voraussetzungen dafür getroffen, dass die LZG nun auch in ihrer Mobilität eingeschränkte behinderte Menschen beschäftigen kann. Davon überzeugte sich der Landesbehindertenbeauftragte bei seinem Besuch in der LZG. "Das Beispiel der LZG zeigt, wie wichtig barrierefreie Arbeitsstätten sind. Denn nun ist es der Landeszentrale auch möglich, mobilitätsbehinderte Menschen zu beschäftigen, die bei anderen Arbeitgebern keine Chance haben. So konnte zum Beispiel ein Rollstuhlfahrer eingestellt werden, und es können Praktikumsmöglichkeiten für behinderte Menschen angeboten werden. Über diese Entwicklung freue ich mich sehr und hoffe, dass noch mehr Betriebe und Organisationen Barrierefreiheit am Arbeitsplatz schaffen und damit ihre Türen für behinderte Menschen öffnen", erklärte Ottmar Miles-Paul.

Die LZG spiele darüber hinaus mit ihren vielfältigen Gesundheitsprojekten und –initiativen eine wichtige Rolle, indem sie der Bevölkerung Angebote und Informationen für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zur Verfügung stelle. Informationen über gesunde Ernährung, Bewegung, Seelengesundheit und Suchtvorbeugung seien genau wie für alle anderen auch für behinderte und chronisch kranke Menschen eine wertvolle Hilfe, so Miles-Paul. "Barrierefreiheit ist für uns eine wichtige Grundlage für die gleichberechtigte Begegnung behinderter und nichtbehinderter Menschen auf Augenhöhe", erklärte der Geschäftsführer der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, Jupp Arldt. "Wir haben den Umzug in barrierefreie Räumlichkeiten bewusst vorgenommen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, behinderte Menschen zu beschäftigen, und wir freuen uns, dass dies nun besser als früher möglich ist." moh
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Ottmar Miles-Paul schrieb am 30.07.2010, 16:10

Jeder an seinem Platze

Liebe Frau Mincke,
danke für den netten Leserbrief, doch glaube ich, dass es mit dem Asyl nicht ganz so leicht ist und dass wohl leider jede und jeder an seinem Ort für die Veränderungen kämpfen muss. Hier in Rheinland-Pfalz war und ist das auch so. Wir haben mittlerweile allerdings das Glück, dass wir so manche gute Entwicklung und bei vielen die entsprechende Offenheit für Veränderungen haben. Aber auch bei uns gibt es noch sehr viel zu tun, gerade wenn man in den ländlichen Bereich geht, Mainz ist da sicherlich eine schöne Insel. Wir arbeiten dran und vielleicht haben Sie ja mal die Möglichkeit nach Rheinland-Pfalz zu kommen.

Herzliche Grüße
Ottmar Miles-Paul

Angelika Mincke schrieb am 30.07.2010, 08:29

Asylantrag aus Schleswig Holstein

Hallo Rheinland Pfalz,

geben sie Menschen mit Behinderung auch aus Entwicklungsländern wie Schleswig Holstein Asyl ; )

Besser noch, es wäre wunderbar wenn hier demnächst ein paar Entwicklungshelfer, zu den Themen Barrierefreiheit, Umgang mit Menschen mit Behinderung und UN Behindertenrechtkonventionen, der Politik hilfreich zur Seite stehen könnten.
Die Aids und Behinderten Selbsthilfe grüßt aus dem Entwicklungsland, ach nee wir sind ja noch nicht mal das, weil Entwicklung findet hier ja noch gar nicht statt

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