Frankfurt/Main (kobinet) Die KfW Bankengruppe förderte das altersgerechte Umbauen im Jahr 2010 bereits mit über 100 Millionen Euro, wurde heute in Frankfurt am Main mitgeteilt. Mit der Förderung können zum Beispiel Aufzüge eingebaut, Türen verbreitert oder Bäder barrierearm umgebaut werden.
"Die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels von hoher gesellschaftlicher und politischer Bedeutung. Darum wollen wir weitere Anreize schaffen, sich rechtzeitig und umfassend mit dem Thema Barrierereduzierung zu befassen", sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Die KfW fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geeignete Umbaumaßnahmen zur Reduzierung mit günstigen Krediten und seit dem 1. Mai auch alternativ mit Zuschüssen. Das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" beinhaltet verschiedene Förderbausteine, die beliebig miteinander kombiniert werden können, um die eigene Wohnung barrierearm zu gestalten. Das Förderprogramm definiert erstmals bundeseinheitliche Standards für barrierearmes Wohnen.
Wer sein Eigenheim an diese Standards anpassen möchte, kann über seine Hausbank ein Förderdarlehen bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit zu einem Effektivzins von 1,76 % bei einer 10-jährigen Zinsbindung und 10-jährigen Laufzeit bei der KfW beantragen.
Alternativ kann ein Zuschuss von 5 % der Kosten oder bis zu 2.500 Euro direkt bei der KfW beantragt werden. Auch Vermieter oder Mieter (in Absprache mit dem Vermieter) können die Förderung in Anspruch nehmen. sch
Unter dem Stichwort Wohnbarrieren verringern ist beim Info-Dienst der Bankengruppe mehr zu erfahren