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31.07.2010 - 13:02

Jobs für vier behinderte Menschen geschaffen.

Oppenheim (kobinet) Der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul hat diese Woche den Integrationsbetrieb Rheinrestaurant Oppenheim besucht, um sich vor Ort über das Projekt und die damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen zu informieren. Vier behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Rheinrestaurant einen Job gefunden.

"Das Ambiente des Rheinrestaurants am Rheinstrand in Oppenheim mit seinem Biergarten direkt am Rhein lädt förmlich zum Verweilen und Genießen leckerer Speisen und Erfrischungen ein. Zudem besticht das Restaurant durch das Engagement seiner MacherInnen. Denn hier geht es nicht nur darum, ein Restaurant zu betreiben, sondern auch um die Schaffung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen. Von den derzeit neun fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben vier eine Behinderung. Darunter sind zwei Auszubildende, einer davon mit einer Behinderung, der zum Koch ausgebildet wird", so Ottmar Miles-Paul. Dabei handelt es sich nach den Worten des Leiters des Restaurants Klaus Bachi um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse für die Tariflohn bezahlt werde.

Während der Sommermonate hat das Restaurant täglich ab 11.00 Uhr bis mindestens 21.00 Uhr geöffnet. Im Winter sind die Öffnungszeiten noch etwas eingeschränkt, so dass das Restaurant Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11.00 - 20.00 Uhr geöffnet hat. Und natürlich können dort auch Familienfeiern und andere Feste außerhalb dieser Zeiten gebucht werden. Das Restaurant, das letztes Jahr seine Türen geöffnet hat, hat sich mittlerweile gut etabliert und profitiert von dem tollen Sommer in diesem Jahr kräftig.

Der Verein Lernen Fördern, der den Integrationsbetrieb betreibt, möchte mit dem Restaurant neue Wege gehen. So soll mit dem Restaurant als Integrationsbetrieb sozialversicherungspflichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Vermittlungshemmnissen und für behinderte Menschen geschaffen werden. Integrationsbetriebe sind Unternehmen am allgemeinen Arbeitsmarkt, die in besonderem Maße schwer vermittelbare, behinderte Menschen beschäftigen. Die Beschäftigungsquote ist mit mindestens 25 Prozent, maximal 50 Prozent festgelegt.

"Ich freue mich, dass es hier nicht nur gelungen ist, ein tolles Restaurant am Rheinstrand wieder mit Leben zu füllen, sondern auch darüber, dass hier behinderte Menschen eine Chance bekommen, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu arbeiten. Dies ist ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit den mittlerweile über 70 Integrationsbetrieben in Rheinland-Pfalz konnten so für über 730 behinderte Menschen sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze geschaffen werden. moh
 

 
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