
Mainz (kobinet) Im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention soll die Integration und Inklusion an rheinland-pfälzischen Bildungseinrichtungen weiter konsequent voran getrieben werden. Dies ist der Tenor der gestrigen Debatte im Ausschuss für Bildung und Jugend des rheinland-pfälzischen Landtages bei der ein entsprechender Antrag der SPD verabschiedet wurde.
Dem ursprünglich von der CDU-Fraktion eingebrachten Antrag, der als ersten Punkt den Erhalt der Förderschulen vorsah, hatte die SPD Fraktion einen Antrag entgegengesetzt, der die Integration und Inklusion in den Vordergrund stellt und den bisherigen Weg des Ausbaus der Schwerpunktschulen unterstützt. In der Debatte im Ausschuss wurde deutlich, dass der Weg der schulischen Integration gerade im Lichte der im Juni durchgeführten Anhörung im Ausschuss der richtige sei und konsequent fortgesetzt werden müsse.
So wurde der Antrag der CDU-Fraktion von SPD und FDP abgelehnt und der Antrag der SPD bei Enthaltung der FDP und Ablehnung der CDU angenommen. Das Thema wird demnächst abschließend im Plenum des Landtages behandelt.
Die Landeszeitung Rheinland-Pfalz hat dieses Thema gestern als Thema des Tages aufgegriffen, so dass dort weitere Hintergründe zu lesen sind. moh
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